Donnerstag Morgen, ich sitz im Zug nach Bremen.
Gespannt und voller Vorfreude stell ich mir die Kunstschule Wandsbek Bremen vor, die ich bisher nur von Bildern kenne.
Zur Eröffnung 2010 schrieb ich schon über die zweite unserer Schulen und verfolge seitdem gespannt, was dort so geschieht.
Der Weg dorthin war wundervoll einfach, auch als „Nicht-Bremer“ erreiche ich die kunstschule in zehn Minuten zu Fuß.
„Einfach am Bahnhofsplatz links abbiegen und der Straße folgen“ gab Rosita mir noch mit. Hat geklappt!
Die Kunstschule Wandsbek Bremen ist von außen schon deutlich zu erkennen, denn auch sie trägt unser Logo in leuchtendem grün-blau.
Also gespannt reingestürmt. Ich werde freudig von Frau Otto empfangen, welche in Bremen das Sekretariat leitet.
Sie erklärt mir, wie das Gebäude aufgeteilt ist und öffnet mir das Fotostudio.
Genau wie bei uns in Hamburg, befinden auch die Bremer sich gerade in der Prüfungswoche. Abschluss– und Zwischenprüfungen werden gehalten.
Dementsprechend finde ich die Schule ziemlich ruhig vor. Wie in Hamburg auch, finden sich wenige Studierende zum Arbeiten an ihren Abgaben ein, ansonsten sind nur die Prüflinge und Prüfer im Haus. Genugend Zeit und Raum also das Gebäude zu erkunden.
Auch die kw Bremen erstreckt sich über vier Etagen und hat ihren studentischen Treffpunkt im vierten OG.
Das besondere Highlight hier ist die größzügige Dachterasse, die zum Entspannen und Kreieren einlädt, einfach schön!
Eine Etage tiefer findet sich ein großer Arbeitsraum und andere Räume, die ich aufgrund der Prüfung zunächst nicht besichtigen kann.
Im Zweiten treffe ich auf drei helle, geräumige Computerräume und ein paar Studierende, die fleissig am Arbeiten sind.
Im Ersten werden ebenso Prüfungen abgehalten, es muss also für Ruhe gesorgt werden. Nebenan besichtige ich das große Atelier, welches für Malerei und Aktzeichnen bereit steht. Im Erdgeschoss befindet sich das gut ausgestattete Fotostudio.
In der gesamten kw sind Arbeiten ausgestellt und die Flure und das Treppenhaus sind von den Studierenden gestaltet worden.
Bei Frau Otto kündige ich schon meinen nächsten Besuch, gleich kommende Woche an und bin gespannt, was die Bremer so im Schilde führen!
Das möchte ich mir nicht entgehen lassen!