Stefan:
Was ist passiert, nachdem Du das Zertifikat zum Kommunikationsdesigner in der Tasche hattest? Wo
arbeitest Du jetzt und in welcher Position?
Lisa:
Im Anschluss an mein Studium an der Kunstschule Wandsbek habe ich ein Praktikum im Bereich Packaging bei Peter-Schmidt-Group begonnen. Dort arbeite ich bis heute als Praktikantin.

Stefan:
Wie wichtig war die Mappe? Wie viele Bewerbungsgespräche hast Du geführt? Welche haben Dir geholfen, welche nicht?
Lisa:
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie wichtig die Mappe für dieses Praktikum war.
Ich bin im Packaging gelandet, obwohl ich keine einzige Packaging Design Arbeit vorzuweisen hatte.
Die Mappe bildet allerdings die Gesprächsgrundlage für das Bewerbungsgespräch. Daher ist es wahrscheinlich wichtiger, dass man etwas zu seinen Arbeiten zu sagen hat, als dass man eine perfekte Mappe abliefert.

Ich habe zwei Bewerbungsgespräche geführt. Das erste hat mir geholfen, im zweiten entspannter zu sein.
Das zweite ist es dann auch geworden. Das Gespräch bei Peter-Schmidt-Group hat mir sehr geholfen, da ich viel direktes Feedback zu meinen Arbeiten bekommen habe.

Stefan:
Welche Unterrichtsinhalte haben Dir in Deinem jetzigen Berufsumfeld besonders geholfen?
Lisa:
Die Programmschulung! Photoshop, Illustrator und Indesign. Im Packaging habe ich hauptsächlich mit Photoshop und Illustrator zu tun.

Stefan:
Welche positiven und negativen Erfahrungen hast Du in den vergangenen Monaten gemacht?
Lisa:
Die wichtigste positive Erfahrung ist, dass ich weiß, dass ich den richtigen Beruf studiert habe.
Dazu haben natürlich viele positive Erfahrungen während meiner Arbeit beigetragen.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefällt, in einer Designagentur zu arbeiten.
Negative Erfahrungen haben ich eigentlich keine gemacht. Dass man manchmal Überstunden machen muss, weiß man ja, wenn man Design studiert…

Stefan:
Wo soll für Dich die Reise in Zukunft hingehen? Was sind Deine Ziele?
Lisa:
Obwohl mir das Praktikum sehr gut gefallen hat, möchte ich nicht dauerhaft im Packaging bleiben. Am liebsten wäre mir eine Designagentur mit den Schwerpunkten Editorial und Corporate Design.

Stefan:
Wie und wo holst Du Dir Inspiration für Deinen Job?
Lisa:
Wenn man im Packaging arbeitet muss man oft in den Supermarkt oder in die Drogerie zwecks Inspiration und Konkurrenzrecherche.
Ansonsten natürlich im Internet auf Seiten wie thedieline.com, ffffound.com oder designtagebuch.de.
Auch Bilddatenbanken wie getty.com oder shutterstock.de können sehr inspirierend sein.

Stefan:
Was würdest Du den jetzigen Studenten der Kunstschule Wandsbek raten?
Lisa:
Ich hätte mir den Rat gewünscht, wenn du mal ein Praktikum im Bereich Packaging machen möchtest, solltest du Photoshop, Illustrator und InDesign im Schlaf beherrschen.
Dann hätte ich bei der Programmschulung besser aufgepasst…