Ein Beitrag von Michael Wassenberg:

Zu Beginn des Sommersemesters 2015 kam ich dem Wunsch einiger Studenten nach, doch mal das Thema Lettering im Seminar anzugehen. Und so hatten die Studenten des dritten Semesters der Kunstschule Wandsbek die Aufgabe, einen Schriftzug von Hand zu zeichnen. Eine spätere Digitalisierung wollte ich nicht ausschließen. »Chez Monique« – das war dann auch der Name eines Restaurants, eines Cafés oder Clubs, der sich in einer nachfolgenden Übung einbauen lassen sollte. Man konnte aber auch Wörter nach eigenem Geschmack wählen.

Die Technik (oder die Kunst?) des Letterings gehört ja im weitesten Sinne auch »irgendwie« zur Typografie. Anwendungsbereiche sind unter anderem: Ladenbeschriftungen (Fassade oder auch Neon-Leucht-Reklamen), Logo-Schriftzüge, Verpackungsdesign, Buchtitel, CDs, Tattoos etc. Im Gegensatz zur Kalligrafie wird beim Lettering der Text gezeichnet und nicht geschrieben.

Was die Studierenden zu dieser Aufgabe zauberten, hat Michael für uns zusammengetragen: