Das OPEN Magazine ist ein Kunst- und Kulturmagazin mit redaktionellem Hauptsitz in Oregon.
Das OPEN Magazine orientiert sich international und versucht alle moeglichen künstlerischen Aspekte der Welt aufzugreifen und Kuenstlern eine“Ort“ zu geben, ihre Werke/Texte zu veröffentlichen.

Naomi: 
Ich hörte, oder besser gesagt las, das erste mal vom OPEN Magazine durch eine sehr gute Freundin von mir (Adianet Mauro), die in Portland wohnt.
Sie lernte ich vor Jahren bei Myspace kennen, wir entdeckten, dass wir beide auf einem Level sind was die Fotokunst und das generelle ’sich ausdrücken‘ betrifft und so lernte ich sie endlich auch mal kennen als ich im Sommer diesen Jahres durch die USA tourte.
Adianet ist schon von Anfang an beim OPEN Magazine dabei, führte die Interviews und machte die grob Gestaltung.
J von J-OPEN studios ist der Besitzer und Herausgeber vom Magazin.
Bislang hab ich ihn noch nicht persönlich kennengelernt, denke aber, dass sich das auch beim naechsten USAaufenthalt ändern wird.
Adianet erzählte mir natürlich vom Magazin aber ich muss zugeben, dass mich das am Anfang nicht wirklich interessiert hatte, weil es ja doch noch ‚relativ klein‘ war. Diesen Gedanken koennte ich jetzt mit Füssen treten, weil es unbeschreiblich schön ist, ein Projekt so wachsen zu sehen und Künstler zu supporten. Das Wunderbarste daran ist, dass ich auch Künstler aus der ganzen Welt kennenlerne.
Jedenfalls schrieb mir J, der selbst auch Fotograf ist,  vor ein paar Monaten eine Nachricht bei Facebook, dass er gerne ein feature mit meinen Sachen im Magazin haette. Irgendwie haben wir dann auch angefangen zu plaudern und als er hoerte, dass ich gestalterisch auch unterwegs bin, führte eins zum andern und ich designte erstmal das Cover.
Am Anfang dachte ich eigentlich auch, dass es beim Cover bleiben würde, ich wollte mal was layouttechnisches machen und da die Crew vom Magazin keinen Layouter beinhaltet, dachte ich, käme es auch für sie ganz hilfreich, wenn ich mal meinen Senf dazu gebe.
Im Folgenden muss ich schon aufpassen, wie ich das formulieren werde; ich hatte natürlich einen Blick in die erste Ausgabe geworfen und musste schon leicht schmunzeln, weil es vermutlich das gefundene Fressen für Herrn Wassenberg gewesen wäre (oder ihn vermutlich direkt in den Wahnsinn getrieben hätte). Das alles hat dann irgendwie meinen Sinn geweckt, ihnen zu zeigen, was ein konsequentes Layout mit nicht verzerrter Schrift ausmachen kann.
Ohne arrogant klingen zu wollen, ich bin sicherlich kein perfekter Layouter, zumal dieses mein erstes mal war, aber man kann mit 100% sagen, dass das Magazin zwischen der ersten und zweiten Ausgabe einen riesigen Schritt nach vorne gemacht hat.
Nicht nur was das Layout angeht, auch die ganze Organisation ist besser geworden.
Was ich allerdings zwischendurch leider merken musste, ist, wie deutsche auf amerikanische mentalitaet prallt: deutsches Vorrausschauen und Pünktlichkeit trifft auf amerikanische Gelassenheit, die in den letzten Tagen zu hektischen vorangehensweisen mutiert.
Die Sache ist es aber absolut wert. Gerade als das Magazin rauskam und ich Nachrichten erhielt darüber, wie sich das Magazin verbessert hat und dass ich einen guten Job gemacht habe, war super super schön.
Mein eigenes Feature in dem Magazin könnt ihr hier finden.
Es war schwer für mich, meine Sachen auszuwählen, weil ich keinen roten Faden verfolge, mich weder auf Kunst noch Fotografie beschränken möchte oder nur einen Stil habe. Der abgedruckte Text ging mir schon sehr nahe, ich wollte kein ’normales‘ iInterview abgeben, sondern Menschen berühren und ein Thema ansprechen, das ich bislang noch nie jemanden hab ansprechen sehen.
Leser sollten mich nicht nur durch meine Bilder kennenlernen, sondern auch ein Stück erfahren, warum ich bin wie ich bin und was mich zu dem gemacht hat. Plus ich wollte meiner Mutter öffentlich Dankeschön sagen, weil ich mit Gewissheit bis  heute nicht ’so weit‘ gekommen wäre, wenn sie nicht so unterstützend und selbstlos wäre.
Wie es weitergeht: Wir haben schon wieder angefangen, Künstler für die nächste Ausgabe herauszusuchen. Der ‚Ansturm‘ nach der zweiten Ausgabe ist wirklich unglaublich. Es ist vorallem genial Menschen einzubringen, die man selbst auch kennt und denen man zu mehr verhelfen möchte. So habe ich vor ein paar monaten zwei Musiker aus LA kennengelernt (Besatree und K.Serious), die ein feature in der nächsten Ausgabe erhalten werden.
Mir macht es wirklich sehr viel Spass anderen Künstlern zu helfen, gerade wenn sie es dann auch zu schätzen wissen und sie sich auf ihre Art und Weise bei einem revanchieren. Amerikaner sind, was Dankbarkeit und Offenheit angeht ganz anders als die Deutschen.
Ich werde im Dezember auch wieder nach LA fliegen, um die Magazinveröffentlichung zu feiern und neues Material und neue Kontakte zu sammeln 🙂
So, ich glaube das wars..
Falls noch sachen offen sind, lasst mich das einfach wissen…
Liebe Gruesse,
Naomi“Vielen Dank für den ausführlichen und spannenden Bericht, liebe Naomi.
Wir sind gespannt, was alles Aufregendes in LA passieren wird und was du uns danach zu berichten hast!