Am Donnerstag, den 19.3.2009 präsentierte das dritte Semester die Ergebnisse aus dem Fach Digitaler Film. Das erste Mal setzten sich die Studierenden mit der Technik von Kamera und  Software auseinander. Keine einfache Sache, so stießen viele an Grenzen sowohl technischen als auch konzeptionellen Ursprungs.

Es ging aber nicht nach dem Prinzip „Klappe, Action, Cut“. Nach einer intensiven Filmanalyse bildeten sich erst einmal Teams, in denen es galt, sich auf ein frei wählbares Thema festzulegen. Wichtig für eine effiziente Arbeitsweise war die Aufgabenverteilung, denn es kann nun mal nicht jeder Regie, Kamera, Schnitt und Ton übernehmen. Dann wurde ein kurzes Filmexposé angefertigt werden, an das sich nach mehrfachen Korrekturen die Arbeit an einem Filmstoryboard anschloss. Auch dieses wurde intensiv besprochen, korrigiert und überarbeitet, bis alles stimmte. Endlich ging es ans Filmen: Filmlocations finden, Materialien besorgen, Schauspieler briefen, proben und so weiter. Wenn dann alles im Kasten war, durfte geschnitten werden, meist mit der Software Final Cut Pro. Es wurde ausschließlich in HD-Qualität gefilmt, dafür standen zwei Sony HVR-Z1 Camcorder zur Verfügung. Der Filmkurs im 3. Semester dient dazu, einen ersten Einblick in den gesamten Ablauf einer Filmproduktion zu bekommen und in der Praxis eigene Erfahrungen zu sammeln, die später im 6. Semester vertieft und weiterentwickelt werden können. Bis es soweit ist, lassen wir die Ergebnisse aus dem 3. Semester auf uns wirken…

Cité Fatale – ein Film von Heike Hoeck, Esther Rühe, und Sebastian Gaulke

Das Filmteam war sich schnell einig, die Atmosphäre soll „Film noir“ ähneln, was in einer modernen Schneewittcheninterpretation mit Rollentausch mündete. „Die Musikauswahl für die richtige Stimmung war einfach, komplizierter war das exakte Anpassen an die richtige Szene“ erzählt Bassi, der neben der Kameraführung auch für den Ton zuständig war.