Fotografie mal anders

Wir haben Mittwoch, den 20. Oktober 2010 und stehen in Ahrensburg vor einer der 50 weltweit besten Zeitungsdruckereien.

Sie ist die modernste Offsetdruckerei von Axel Springer und versorgt den norddeutschen Raum mit Zeitungen wie die Bild Hamburg, das Hamburger Abendblatt und Die Welt.
Zusätzlich werden im sogenannten Lohndruck auch Titel anderer Verlage gedruckt.

Um genau 9.45 Uhr sind wir, zusammen mit unserem Fotografiedozent Eric Shambroom, am Eingang mit dem Betriebsführer Jürgen Kröger verabredet und zählen somit zu den 5000 Besuchern die hier pro Jahr vorbeikommen und genau erfahren wollen wie so eine Zeitung nun eigentlich auf Papier gebracht wird.

Zu Beginn unserer Führung gibt es erst einmal ein paar Daten und Fakten zur Geschichte vom Axel-Springer-Verlag, zu dem Medium Zeitung allgemein und zum Umweltschutz, wobei letzteres nicht gerade eine unerhebliche Rolle im Alltag der Druckerei spielt. Denn man ist hier stets bestrebt so umweltschonend wie möglich zu drucken, wofür die Offsetdruckerei Ahrensburg und ihr Mitarbeiter schon mehrmals ausgezeichnet wurde.
Jedoch steht neben der Umwelt auch die Qualität ganz oben und so wird an jedem Produkt so lange gearbeitet bis es das Haus mit der höchstmöglichen Qualität verlässt, was sich dann ebenfalls in mehreren Preisen, die die Druckerei erhielt, wiederspiegelt.

Nachdem wir nun viel gehört, geschätzt und gefragt hatten wollten wir nun endlich sehen wie es denn nun in der Druckerei vor sich geht.
Und Herr Kröger zeigte uns die Druckplattenherstellung von früher als auch die hoch moderene von heute. Die für die Herstellung der Druckplatten notwendigen digitalen Daten, der Redaktionen gelangen über Lichtfunk, Satellit oder Erdkabel zur Druckerei.
Als kleinen Bonus gab es hier die aktuelle Druckplatte vom Hamburger Abendblatt sowie einen Druckletter für jeden. Nun führte uns Herr Kröger weiter zu den gigantischen Druckmaschinen ( Gesamthöhe 13,30 m ) in denen das Papier bei einem Druckvorgang ( CMYK-Druck ) mit 13,46 Metern pro Sekunde und einer Lautstärke von 90 dB bedruckt wird.

Vorbei an den Mitarbeitern, die den Druckvorgang steuern und überwachen kamen wir nun den Versandraum der Druckerei. Hier werden die Druckerzeugnisse gelagert, verpackt und verladen. Es waren zwar keine 90 dB, jedoch war es nicht so einfach Herr Kröger zu verstehen, denn auch hier waren große Maschinen zugange, welche die Zeitungen über unseren Köpfen von A nach B transportierten oder die Zeitungsstapel in Höchstgeschwindigkeit verpackten.

Etwas ruhiger wurde es dann im inneren Papierlager.
„Inneres Papierlager“ deshalb, da sich in einer Halle nebenan das äußere Lager befand und obwohl sich in beiden Lagern die Papierrollen nur so stapeln reicht diese Menge gerade mal für 24 Stunden, wodurch die Druckerei außerhalb des Geländes noch weiter Papierlager besitzt, die dann zusammen einen Monatsvorrat ergeben.

Trotz der vielen Bewegungen die sich hier abspielten war kaum eine Menschenseele zu sehen. Denn wie in den anderen Bereichen werden auch hier die meisten Arbeiten von Maschinen übernommen und wir wurden Zeugen wie durch das lasergesteuerte Papiertransportsystem die Papierrollen aus dem Lager zur Druckmaschine gebracht und dort eingesetzt wurden. Und das alles ohne das ein Mitarbeiter Hand anlegen musste.

Es war sehr erstaunlich zu sehen, dass der Prozess von der Papierrolle im Lager bis hin zum fertig abgepackten Stapel Zeitungen vollautomatisch abläuft und heute weniger Mitarbeiter in der Druckerei als früher tätig sind jedoch die Produktivität deutlich gestiegen ist.
Am Ende unserer Führung waren wir schwer beeindruckt und verabschiedeten uns dann mit einer ganzen Menge an neuen Erkenntnissen über das Drucken im „großen Stil“ von Herr Kröger, der uns eine sehr unterhaltsame und wissensreiche Führung bot.

Autor: Clemens Meerstein
Fotos: Clemens Meerstein & Carsten Eggers

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