Aufgrund eines Facebookpostings ist uns ein junger Studierender aus Bremen aufgefallen, Christian Wasenmüller.
Mit seinem Video machte er uns sofort aufmerksam und neugierig schauten wir auch seine weiteren Kreationen an.
Natürlich mussten wir mehr wissen und baten ihn zum Interview:

Mia:
Christian, wie kommst du auf die Ideen zu deinen Videos?
Christian:
Eine Kombination aus Alltagssituationen und meiner „speziellen“ Art und Weise, sie warzunehmen.

Mia:
Hast du Vorbilder im Bereich Film/Schnitt?
Christian:
Musikvideos und Effekte in Filmen haben mich in eigenen Dingen immer inspiriert, konkrete Vorbilder im Bereich Film/Schnitt habe ich jedoch nicht, anders als in der Malerei und Fotografie. Hier haben mich der Dadaismus und Hundertwasser ordentlich geprägt, in der Fotografie verfolge ich seit sehr langer Zeit, den alseits bekannten Paul Ripke.

Mia:
Mit welchen Programmen arbeitest du, um dein gewünschtes Ergebnis zu erzielen?
Christian:
Ich war immer schon so ein Adobe Fan, deshalb ist es und bleibt es in Zukunft Premiere Pro & After Effects. Schneiden gelernt habe ich jedoch mit so einem  richtig merkwürdigen, ständig abstürzendem Programm, womit man auch seinen Computer Bildschirm mit abfilmen konnte. Das war früher echt cool.

Mia:
Welche kreativen Bereiche interessieren dich sonst noch besonders?
Christian:
Meine wahre Leidenschaft ist die Fotografie. Es gibt nichts besseres, als ständig Momente aus seinem persönlichen Blickwinkel einzufangen, neue Menschen dadurch kennen zu lernen und am Ende eines Jahres immmer ein kleines nur aus Fotos bestehendes Tagebuch in den Händen zu halten.

Mia:
Hast du eine Nussallergie?
Christian:
Auf die Frage erstmal ein Snickers. 😎
Ne, nur bei frisch gemähtem Gras macht meine Nase dicht.

Mia:
Wo finden wir mehr von dir? Wo kann man dir folgen?
Christian:
Im Moment auf Facebook oder tumblr.

Mia:
Hast du einen kleinen Tip für die Studierenden, die ihre Abgabe in Film noch vor sich haben?
Christian:
Holt euch vor der Abgabe unbedingt unabhängige Meinungen ein. Außenstehende können immer besser beurteilen, ob man den Inhalt eures Videos auch ohne „Insiderwissen“ gut versteht.

Mia:
Deine drei liebsten Clips im web sind:
Christian:
Ohje! Das ändert sich bei mir immer Woche für Woche!
Aber die, die mir gerade sofort einfallen, wären auf jeden Fall:
Bonobo – Cirrus
Hier finde ich es großartig was man alles mit dem zusammenschneiden von verschiedenen Clips „anrichten“ kann.
Danny Brown – 25 Bucks
Der geringe Schnittduktus macht das Video meiner Meinung nach sehr besonders. Außerdem gefallen mir die ganzen eingefrorenen Personen und Gegenstände. Eine sehr große Inspiration.
Perrion – Rollin
Das Video zeigt wie man mit einfachen Aufnahmen, einer Handkamera und einem sehr schönem, auf den Takt passenden Schnitt (in dem Fall auch Kameraführung), tolle Atmosphäre zaubern kann.

Wir danken Christian für das Interview und sind gespannt, was ihr zu seinen Arbeiten sagt! Film ab!