Als Kommunikationsdesigner arbeitet man mit den verschiedensten Medien, ob bewegte Bilder oder statisch, ob Online oder im Printformat, alles ist möglich. Das Thema Film erfreut sich zur Zeit größter Beliebtheit, sogar viele Agenturen verbreiten Videos über Youtube um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und die eigene Kreativität unter Beweis zu stellen. Ein weiteres Ergebnis aus dem Fach Digitaler Film bei Dozent Klaus Möller beweist die Kreativität unserer Studierenden an der kunstschule wandsbek.

Das Team bestand aus Tiki Gallina, Nina Bahl, Jekaterina Heimbichner und Christian Anskeit, Tiki berichtet uns von der Arbeit:

Die Idee
Wir begannen unser Projekt „Schneewittchen“ Mitte des 3. Semesters, im Juni 2009. Wir wollten einen Appell an die Fast Food Generation senden. Allerdings nicht im üblichen Sinne von: „Fast Food ist ungesund“, sondern durch eines der bekanntesten Märchen der Welt, Schneewittchen.
Man assoziert gleich all die schrecklichen Dinge, die Schneewittchen passieren. Wir beschlossen den giftigen Apfel durch einen Burger und Cola zu ersetzen und somit unserer Aussage unmissverständlich Nachdruck zu verleihen.
Gedreht haben wir insgesamt knapp 12 Stunden (natürlich nicht reines Filmmaterial) und geschnitten bestimmt um die 20 Stunden.

Umsetzung und Planung
Wir haben versucht, uns grob an das Märchen zu halten und so war es auch kaum ein Problem, ein Storyboard zu zeichnen. Nachdem dieses fertig war, brauchten wir uns „nur“ GENAU daran zu halten, denn sonst hätte es sicherlich gewisse Meinungsverschiedenheiten gegeben.
Natürlich konnten wir gewisse Dinge nicht beeinflussen, wie z.B. das Wetter.
Für die Außenaufnahmen sind wir in den Hammer-Park gegangen und wurden beim ersten Drehtag von einem heftigen Gewitter überrascht, konnten jedoch jegliche Technik vorm nass werden retten.
Die Innenaufnahmen, haben wir bei mir zuhause gedreht. Wir hatten 2 Drehtage die jeweils 5 Stunden in Anspruch genommen haben, da die Kamera uns nicht x-beliebig zur Verfügung stand mussten wir mit unserem Dozenten, Klaus Möller, natürlich alles absprechen und organisieren.
Die Zeit war knapp bemessen und dann wurde auch noch an unserem 2. und letzten Drehtag Christian krank, der eigentlich die Rolle der 7 Zwerge übernehmen sollte…und so entschlossen wir uns spontan zu improvisieren.
Die Mützen der Zwerge haben übrigens Kathi und ich selbe genäht….