Vor wenigen Tagen bekamen wir über die sozialen Netzwerke mit, dass eine Studierende der kw ganz begeistert davon war ihre Arbeiten auf der Website einer Kundin zu sehen.
Dem Link sind wir natürlich gefolgt und haben die Kundin auch gleich wiedererkannt.
Es handelte sich um Däddykäyd, ein junges Start Up Unternehmen aus Hamburg, welches uns vor garnicht allzu langer Zeit besucht hatte.
Also schrieben wir Mia (Miriam Wagner), 5tes Semester, direkt an und befragten sie dazu.

Kathleen:
Wie bist du auf Däddykäyd aufmerksam geworden und wie hast den Auftrag gekriegt?
Mia:
Die kw hat auf ihrem Blog einen Fotografen und einen Logodesigner gesucht.
Ein Briefing dazu gab es im August, von der Kundin selbst.
Bianca Guse stellte hier ihr neu gegründetes Unternehmen Däddykäyd vor und erklärte uns alles, was die neue Marke auszeichnet und was sie von uns brauchte.
Das Bewerbungsverfahren war ganz einfach; Mach was tolles und zeig es danach 🙂
Also habe ich gleich am Tag, als sie dort war und ihre Schmuckboards dabei hatte Bilder davon geschossen und ihr danach per Mail zugesandt mit einem Link auf meinen Blog, um ihr einen Einblick in meine anderen Fotografien zu ermöglichen und den ersten Ideen, wie man die Boards inszenieren könnte.
Die Ideen haben ihr Gefallen und so haben wir uns kurz darauf nochmal zusammengesetzt, um alles zu besprechen 🙂

Kathleen:
Was gefällt dir an Däddykäyd?
Mia:
Zum einen bin ich super mit Bianca zurecht gekommen, was die Zusammenarbeit natürlich sehr angenehm gestaltet hat. Zum anderen haben mir auch ihre Arbeiten gefallen.
Däddykäyd verkauft Schmuckboards, die man sich ins Zimmer hängen kann, um daran seine Accessoires zu sortieren und zu verwahren.
Diese sind sehr feminin gestaltet und haben meinen Geschmack genau getroffen.
Etwas ins rechte Licht zu rücken, was einem persönlich schon gut gefällt ist einfach eine Freude 🙂

Kathleen:
Wie sieht dein Job für Däddykäyd aus?
Mia:
Ich habe zunächst reine Produktfotografie für den Webshop von Däddykäyd gemacht.
Wichtig hierbei war es das Produkt einmal ganz neutral abzulichten und dann noch kleine Details zu erfassen.
Dann haben wir die Boards dekoriert fotografiert, also so wie sie später bei einem Käufer im Schlafzimmer hängen könnten und ich habe Moodbilder ihrer Arbeitsmaterialien  gemacht.
Alle Bilder sind auch auf der Website von Däddykäyd zu sehen.

Kathleen:
Wie lange arbeitet ihr schon zusammen?
Mia:
Das ist schwer zu sagen.
Unseren ersten Besprechungstermin hatten wir im September.
Dann wurden mir die ersten Schmuckboards geliefert.
Die reine Produktfotografie habe ich selbstständig gemacht, genau wie die Moodbilder der Arbeitsutensilien. Die dekorierten Boards haben wir gemeinsam abgearbeitet.
Bianca hat die Boards hierfür dekoriert und ich habe sie abgelichtet.
Termine hatten wir vier oder fünf, unseren letzten hatten wir nun im Dezember.

Kathleen:
Was ist zwischen Inspiration und Idee abgelaufen?
Mia:
Inspiriert wurde ich bereits beim Briefing, als ich die Boards das erste Mal gesehen und angefasst habe. Die Zielgruppenanalyse hat mir auch gut weitergeholfen.
Danach habe ich im Web versucht gute Produktfotos von Schmuckboards zu finden, was garnicht so einfach war, denn die meisten Hersteller solcher Boards haben diese daheim selbst abgelichtet. Also habe ich angefangen zu überlegen, was den Käufer ansprechen könnte.
Da Däddykäyd schon eine gehobene Marke ist, die durch ihre Qualität und Auflage besticht, mussten die Bilder dazu passen. Ebenso sollten sie einen weiblichen Touch haben.
Ich denke im Nachhinein betrachtet, dass ich das geschafft habe zu vermitteln.

Kathleen:
Mia, was ist Inspiration im Allgemeinen für dich?
Mia:
Inspiration ist der Motor, der einen Kreativen antreibt.
Es ist wie ein Lauffeuer, dass an einer Stelle durch einen Funken/eine schnelle Idee/ein Symbol/ein Bild entfacht wird und zu großen Projekten und Taten ausarten kann.
Inspiration lässt einen träumen und Träumen jagt man nach 😉

Kathleen:
Wird die Zusammenarbeit bestehen bleiben?
Mia:
Das würde ich mir wünschen.
Ich fand das Projekt aufregend, ansprechend und angenehm und hoffe Bianca wird sich bei mir melden, wenn sie etwas brauch 🙂

Kathleen:
Vielen Dank für das Interview, Mia.
Wir sind gespannt, was da weiter passiert!