Uns ist nicht nur wichtig, was wir tun, sondern auch wie wir es tun. Immer wieder prüfen wir uns selbst, ob wir den aktuellen Ansprüchen gerecht werden, ob wir den Studierenden die Qualität bieten, die am aktuellen Arbeitsmarkt verlangt wird und nicht zu letzt, ob die Studierenden mit dem Unterricht und der dazugehörigen Organisation zufrieden sind. Daher bekommen die Studierenden am Ende eines jeden Semester für jeden Dozenten, der sie im Unterricht begleitet hat, einen Bewertungsbogen zum Ausfüllen. Die Namensangabe ist natürlich freiwillig, damit jeder uneingeschränkt seine freie Meinung äußern kann. Auf dem Bogen können etwa Faktoren wie Lerngeschwindigkeit, Formulierung der Lernziele, Unterstützung des Dozenten bei den Aufgaben oder Klarheit der Aufgabenstellung auf einer Skala von 1 bis 6 bewertet werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sowohl positives als auch negatives Feedback zu formulieren. Diese Qualitätsprüfung hilft uns allgemein sehr, den Unterricht zeitgemäß zu gestalten.

 

Aber auch die Studierenden bekommen am Schluss des Semesters eine entsprechende Bewertung, die in Form von Prozenten vergeben wird. Diese sind als Feedback anzusehen, sodass sich jeder verbessert und weiß, wo seine Stärken und Schwächen liegen, keinesfalls als Einstufung des Talentes oder der Begabung des Einzelnen. Die Aufgabe der Dozenten liegt ja neben der Vermittlung der Lerninhalte auch die Forderung und Förderung der Studierenden und ein bisschen Nervenkitzel und Anspannung vor einer Notenvergabe gehört einfach dazu. Nichts desto trotz muss niemand Angst haben, aus heiterem Himmel auf Grund von mangelnder Leistung suspendiert zu werden. Im Ernstfall wird es immer Gespräche geben um dem betroffenen Studierenden die Chance zu geben, Versäumtes aufzuholen oder Fehler zu kompensieren.