Im dritten Semester steht unter anderem das Fach Digitaler Film auf dem Stundenplan. Über einen bestimmten Zeitraum beschäftigten sich die Studierenden mit Idee, Konzept, Storyboard, Kamera, Dreh und Schnitt.

Nach einer intensiven Filmanalyse bildeten sich erst einmal Teams, in denen es galt, sich auf ein frei wählbares Thema festzulegen. Wichtig für eine effiziente Arbeitsweise war die Aufgabenverteilung, denn es kann nun mal nicht jeder Regie, Kamera, Schnitt und Ton übernehmen. Dann wurde ein kurzes Filmexposé angefertigt werden, an das sich nach mehrfachen Korrekturen die Arbeit an einem Filmstoryboard anschloss. Auch dieses wurde intensiv besprochen, korrigiert und überarbeitet, bis alles stimmte.

Die Story von „Sekundenschlaf – arrested in a sequence“ zeigt die Auswirkungen der medialen Überpräsenz. Zwei Drehtage, eigene Musikproduktion und low budget, trotzalledem kam ein ansehnlicher Film zustande, auch Filmdozent Klaus Möller zeigte sich durchaus zufrieden. Die Schwierigkeit bei diesem Film war eindeutig, den Überblick zu behalten. Zahlreiche Requisiten mussten am richtigen Platz liegen, wenn die Szene wiederholt wurde. Da war es von Vorteil, dass wirklich jeder aus dem Filmteam beim Dreh dabei war. Trotzdem wurde einiges übersehen und wer genau hin schaut, wird es erkennen können. Eine weitere Schwierigkeit bestand in dem vorgegebenen Timing der zweiten Szene, was zu einigen Outtakes führte.

Filmteam: Arno Linde, Martin Stasun, Nils Gaudlitz