Mia:
Sebastian Hoffmann, wer ist dieser Mann? Erzähl uns ein bisschen was vom dir!
Sebastian:
Ich bin Sebastian, vielen oft nur als Basti bekannt, 23 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem beschaulichen Cuxhaven. Ich bin mittlerweile im letzten Semester angekommen und wenn ich nicht gerade meiner Werkstudenten-Tätigkeit nachgehe, dann qualmt mein Kopf in Hinblick auf die Abschlussarbeit. Ich bin wohl eher der ruhigere Mensch, der lieber die Klappe hält, wenn ihn was nervt, als wirklich unnütze Gespräche zu führen, trotzdem bin alles andere als ungesellig oder kompliziert, typischer Denker eben…außer auf Partys. Aber wer will da schon tiefgründige Konversationen führen. Neben Dinosauriern fand ich als Kind auch Autos cool, ist wohl bis heute so geblieben. Ich habe früher extrem viel gezeichnet, ging dabei aber nie in die künstlerische, eher in die technischere Richtung und wäre meine Mathe-Note im Abitur nicht so grottenschlecht, hätte ich mich wohl auch noch für Industrial-Design und Architektur beworben, mit der jetzigen Entscheidung kann ich aber auch mehr als gut leben

Mia:
Das Magazin/Buch deiner Kindheit?
Sebastian:
Was für eine Frage! Das lustige Taschenbuch. Was ist denn neben blinkenden Schuhen, Tamagotchis und Feuerwerk vor Silvester zünden, damals cooler gewesen als ein komplettes Buchrücken-Motiv bei sich im Regal zu haben?

Mia:
analog oder digital? Design oder Kunst? Wofür schlägt dein Herz?
Sebastian:
Die Mischung macht‘s! Mixed Media geht immer. Ansonsten bin ich ein Freund schöner Logos, von klarem Design und ausgefallenen Illustrationen. Egal ob das fertige Ergebnis rein digital, analog, oder eine Mix aus beidem ist. Arbeiten von z.B. Rocket & Wink könnte ich den ganzen Tag anschauen. Ich selbst probiere mich gerne aus, aufgrund der Abschlussarbeit, bin ich derzeit aber, bis auf Skizzen, fast nur noch digital unterwegs. Wenn danach wieder Luft ist, ändert sich das hoffentlich.

Mia:
Was könnte man von dir am ehesten erwarten?
-Eine eigene Klamottenkollektion
-Ein Buch
-Einen Spielfilm oder
-Eine Partyreihe
Sebastian:
Geht auch eine Partyreihe mit eigener Mode?

Mia:
Wo küsst dich die Muse?
Sebastian:
Ganz klischeehaft in der Natur. Wenn ich Ruhe habe, abschalten kann und mal nachdenken kann. Den Kniff immer sein Notizbuch dabei zu haben, beherrsche ich immer noch nicht, manchmal echt ärgerlich. Musik und guter Kaffee helfen auch super!

Mia:
Kannst du jetzt schon sagen, wo es dich hin verschlagen wird? Was ist für dich die Traumkarriere schlechthin?
Sebastian:
Wenn ich unbegrenzte Mittel hätte, wäre das wohl irgendwie eine Mischung aus unterschiedlichen Werkstätten und Agentur mit einigen meiner Mitschüler. Die einen tippen, während andere schrauben und Ideen in die Tat umsetzen. Nichts klassisches auf jeden Fall. So wie es jetzt aussieht, werde ich aber erst einmal in der Art Direction von bonprix unterkommen und dort u.a. in den Bereichen internal branding und Werbung, sowie bei Shootings helfen. Privat möchte ich mich in Zukunft auf jeden Fall weiterhin mit Logodesign beschäftigen.

Mia:
Was würdest du deinem kleinen Geschwisterchen empfehlen, wenn er/sie sich an der kw einschreibt?
Sebastian:
Lauscher aufsperren, versuchen etwas positives aus Kritik zu ziehen, auch wenn diese noch so negativ erscheint, offen für Neues sein und immer weiter machen! Sollte es geklappt haben, dann unbedingt im Bistro auf der anderen Straßenseite Pommes mit Sucuk bestellen.