Mia:
Maximilian Rossa, wer ist das genau? Was zeichnet dich aus und welche drei Fakten sollten wir unbedingt von dir kennen?

Maximilian:
Ich bin Maximilian Rossa, ein junger Bremer mit einer Vorliebe für Design und Technik. Jetzt, im letzten Semester, rückt der Abschluss immer näher. Bald darf ich mich neben Mediengestalter auch noch Kommunikationsdesigner nennen.

 

Aber was macht mich aus?

 

Neugier? Schon als Kind habe ich Dinge auseinander genommen, um zu gucken, wie sie funktionieren – oft auch zum Leidwesen meiner Eltern. Jetzt bin ich 28 Jahre alt, aber die Neugier ist geblieben.

 

Humor? Ich denke, jeder, der auch nur kurz mit mir zu tun hat, wird merken, dass ich ein humorvoller Mensch bin. Mit guter Laune lässt es sich doch viel besser arbeiten.

 

Gewissenhaftigkeit? Wenn ich eine Idee im Kopf habe, muss sie bestmöglich umgesetzt werden. Es ist aber keine krankhafte Form von Perfektionismus – Sorgfalt trifft es eher.

 

Mia:
Bist du ein Stadt- oder Landmensch? Und warum?

Maximilian:

Ich bin auf jeden Fall ein Stadtmensch, aber dennoch zieht es mich immer wieder in die Natur. Bremen bietet zum Glück viele schöne grüne Oasen, in denen man sich erholen kann.

 

Mia:
Kommunikationsdesign ist das Studienfach deiner Wahl, weil..

Maximilian:

..ich mehr sein wollte als ein Mediengestalter, der das Design anderer umsetzen muss. Die Ausbildung hat mir viel technisches Verständnis gebracht, aber meine kreative Entwicklung blieb auf der Strecke. All das habe ich dann hier in der KW gefunden.

 

Mia:
Was hat dich während deines Studiums an der KW am meisten geprägt und deinen Stil oder deine Einstellung zu Design längerfristig verändert?

Maximilian:

Ich würde sagen, dass meine Kommilitonen mich sehr inspiriert haben. Bei der gleichen Aufgabe ca. 50 verschiedene Abgaben zu sehen, ist sehr interessant. Man findet Lösungsansätze für seine eigenen Schwächen und kann so an sich arbeiten.

 

Vor allem hat mich aber das Projekt „Freude säen“ für Social Marketing geprägt. Es wurde im späten Herbst 2016 sogar vom Sozialdienst katholischer Frauen umgesetzt und war daher um einiges aufregender als jede bisherige Aufgabe. Ein paar Bilder vom Making-Of sind auch meinen Arbeiten angefügt. Für das ganze Projekt reicht der Platz nicht – dafür geht man am besten auf www.freude-saeen.de

 

Mia:
Welchen Tipp würdest du deinen Mitstudenten am liebsten geben?

Maximilian:

Nehmt euch jetzt die Zeit für den kreativen Prozess. Im Schutz des Studiums könnt ihr noch alles ausprobieren und euren Stil perfektionieren. Bald steht einer mit Stoppuhr hinter euch 😉

 

Mia:
Bücher, Magazine, Filme oder das Web. Welches Medium benutzt du am häufigsten und wer sind deine Top 3?

Maximilian:

Obwohl ich ein gutes Magazin zwar immer bevorzugen würde, bin ich am häufigsten im Web unterwegs. Besonders auf der Suche nach Inspiration ist Haptik ein wichtiger Aspekt für mich.

Daher bleibt mein Favorit das Magazin, dicht gefolgt vom Web. Den dritten Platz belegen Filme. Mit ihnen verbinde ich meinen Feierabend.

 

Mia:
Hast du schon eine zündende Idee für deine Abschlussarbeit und lässt du uns daran teil haben?

Maximilian:

Na klar! Es geht um das Corporate Design für die erste reparierbare LED-Birne. Dabei achte ich auf nachhaltige Materialien und natürlich auch auf den ressourcenschonenden Umgang damit.

Viel will ich nicht vorweg nehmen, aber thematisch und in der Gestaltung wird es um die Biolumineszens von Pilzen gehen. Viele werden das Prinzip vom Glühwürmchen kennen.

 

Ich nehme die Natur als Vorbild, denn nichts ist so nachhaltig wie sie.