Mia:
Julia, wie würdest du dich in einem Vorstellungsgesrpäch einleitend vorstellen?
Julia:
Ich heiße Julia Berghöfer, bin 20 Jahre alt und momentan im fünften Semester an der Kunstschule Wandsbek. Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen, also eine gebürtige Bremerin.
Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, Kommunikationsdesign zu studieren, weil ich immer schon von allem beeindruckt war, was in irgendeiner Art und Weise schön oder ästhetisch ist.

Mia:
Erzähl uns gern auch etwas privates von dir!
Julia:
Dinge, die ich besonders gerne in meiner Freizeit mache sind Zeichnen, Geschichten erfinden und spazieren gehen. Vor allem in den kalten Jahreszeiten. Ich spiele Querflöte und habe somit einem Draht zu Klassischer Musik. Ansonsten mache ich gerne den Sprung zu etwas Härterem, also Richtung Metal.

Mia:
Malerei oder Grafikdesign? Film oder Screens? In welcher kreativen Welt fühlst du dich heimisch?
Julia:
Früher hätte ich mit Sicherheit Malerei gesagt. Heute ist das anders.
Das hängt aber wahrscheinlich damit zusammen, dass ich früher eine reine Analogarbeiterin war. Erst mit dem Studium habe ich all die zahlreichen Möglichkeiten und Techniken kennengelernt, digital zu arbeiten. Und das macht mir so viel Spaß, dass ich mittlerweile schon sagen würde, dass Grafikdesign mein bevorzugtes Medium ist.
Insgesamt fühle ich mich aber eigentlich überall heimisch, wo es darum geht, kreativ zu werden und etwas Schönes zu erschaffen. Ob es sich jetzt dabei um eine Leinwand oder einen Bildschirm handelt, spielt eigentlich keine Rolle.

Mia:
Die besten drei Bücher, das du je gelesen hast!
Julia:
Die drei besten Bücher, die ich je gelesen habe, sind:
„Die Bücherdiebin“, weil es ungewöhnlich ist.
„Frankenstein“, weil es traurig ist.
„Sofies Welt“, weil es einfach nur komplett verrückt ist.
Im Bereich Film war ich schon immer fasziniert von Zeichentrick und Anime. Wenn man ab und zu die Pausentaste drückt, fällt einem auf, die unglaublich viel Arbeit und handwerkliches Geschick dahintersteckt. Es würde mich tatsächlich auch einmal reizen, an so etwas mitzuarbeiten.

Mia:
Dein Hotspot, um kreative Energie zu tanken ist..
Julia:
Im Alltag finde ich eigentlich überall Quellen, um kreative Energie zu tanken. Natürlich gibt es das Internet, aber es lohnt sich alle Mal, in Ausstellungen zu gehen, Bücher zu wälzen oder einfach mit offenen Augen die Welt zu betrachten. Es gibt so viel Inspiration um uns herum. Man muss nur genau hinschauen.

Mia:
Wo siehst du dich beruflich in drei Jahren?
Julia:
Im Moment würde ich mir wünschen, an einer etwas größeren Agentur zu arbeiten. Größer deshalb, weil ich der Überzeugung bin, dass ich auf diese Art und Weise einfach am meisten von diesem Beruf mitbekomme.

Mia:Dein Tipp an die neuen Erstsemestler ist:
Julia:
Alles mitnehmen, was geht. Auch wenn es auf den ersten Blick langweilig und überflüssig erscheint.
Fleißig sein und immer sein Bestes geben. Man kann natürlich nicht immer 100% bekommen, aber man kann 100% geben.