Ein Artikel von Eveline Petersen-Gröger

Im letzten Seminar der 2. Semester war eines der Themen „ein Wort im Wandel“, d.h. sich mit einem Wort in einer Historischen Schrift, nämlich der „Merowingischen Minuskel“ beschäftigen und daraus verschiedene Layouts für ein Buchobjekt entwickeln.
Also zunächst muss die Schrift verstanden und geschrieben werden und dann folgen die kalligrafischen Experimente. Skurrile Werkzeuge benutzen, drucken, prägen, die Worte stauchen oder ziehen und so zu einer Fülle unterschiedlicher Layouts mit dem einen Wort kommen.
Entweder ist die Seite dann einfach fertig oder ein Text, der in der statischen und klaren Lapidar Antiqua geschrieben wird, vervollständigt die Seite.

Zwei Bücher Kim Celine Stießel und Luise Schopka (beide jetzt Sem.3.2) stehen beispielhaft für die Vielseitigkeit dieses Themas und sind von guter Qualität in der Umsetzung.