Wiebke, du bist unsere Studierende des Monats Dezember. Alles Gute dazu!

Erzähl uns doch bitte einmal kurz etwas über dich.

Ich heiße Wiebke Bruns, bin 21 Jahre alt und wohne zwischen Hamburg und Bremen. Das bedeutet, ich fahre jeden Tag um die drei Stunden zur Uni und zurück. Aber das ist es ja auch wert. (lacht)

Da fährst du ja eine ganz schöne Strecke. Wie bist du denn auf die KW Bremen überhaupt aufmerksam geworden?

Eigentlich hatte ich mir bereits nach meinem Abi überlegt in den Designbereich zu gehen, um mich dort kreativ im Werbebereich zu entfalten. Da ich mir zu der Zeit jedoch noch nicht ganz sicher war, ging ich erst einmal für ein paar Monate ins Ausland, habe gejobbt und ein Praktikum in einer Werbeagentur in Bremen gemacht. In dieser Agentur hat sich dann mein Wunsch als Designer zu arbeiten gefestigt. Nach dem Praktikum hatte ich mich in der Umgebung nach Schule umgesehen die in diese Richtung ausbilden und bin bei meinen Recherchen im Internet auf die Kunstschule Wandsbek in Bremen gestoßen. Über die Webseite hatte ich dann auch von einem Tag der offenen Tür erfahren, welchen ich auch gleich in Anspruch nahm. Dieser Tag bestätigte mir auch noch einmal die Wahl der richtigen Schule.

Das heißt in dieser Agentur hast du auch schon praktische Erfahrung gesammelt?

Genau. Das war eine kleine Agentur hier in Bremen, mit kaum mehr als drei Leuten. Die Werbeagentur Atelier Avanti. Dort hatte ich ein dreimonatiges Praktikum gemacht, was mir auch tolle Einblicke in den späteren Beruf brachte. An der Stelle kam ich auch das erste Mal mit Photoshop, Indesign und Illustrator in Berührung. Ein wenig habe ich dort auch im Bereich der PR gearbeitet und bin dann an die Kunstschule Wandsbek gekommen. Mir persönlich hat es auf jeden Fall sehr geholfen, in den ersten Semestern schon eine erweiterte Grundlage zu haben.

Was war denn bis jetzt dein liebstes Fach?

Auf jeden Fall fand ich die beiden Semester Typografie äußerst spannend. Ich konnte mich schnell dort hinein finden, da mir die Aufgaben viel spaß gemacht hatten und ich mit dem Fach einiges anfangen konnte. Viele hatten dort ein paar Probleme mit den Aufgaben oder der Zeitplanung, ich für meinen Teil konnte mich doch ganz gut einfinden und die Aufgaben schnell und sauber lösen, so dass ich damit am Ende zufrieden war. Auch Editorial Design gefiel mir sehr gut, was mich auch schon auf das kommende Semester freuen lässt. Und zu guter Letzt noch das Fach Werbung bei Friedrich, welches mich sehr beeindruckte, da wir dort sehr konzeptionell denken mussten und sogar ganze Kampagnen entwickelten.

Schaffst du in deiner Freizeit einen sportlichen Ausgleich oder arbeitest du weiter?

Also in meiner Freizeit arbeite ich …(lacht) Genau, ich arbeite in meiner Freizeit und zwar in der Buchhaltungung. Man glaubt es kaum, es ist aber ein sehr großer Ausgleich, da es ein starker Kontrast zur rein kreativen Arbeit ist. Nach der Schule geh ich dreimal die Woche dort hin und setze mich vor den PC und jongliere mit Zahlen. Auch wenn es anstrengend klingt, es ist ein echter Ausgleich, da man dort seinen Kopf wieder freibekommen kann. Einfach einmal das Kreative ausschalten und sich ganz dem Rationalen geben. Viel Freizeit hab ich in dem Sinne gar nicht. Aber sollte es sich ergeben, liebe ich es Fußball zu spielen oder auf einer Leinwand zu malen.

Hast du noch besondere Erwartungen an dieses und nächstes Semester?

Ich möchte natürlich die Gestaltungsgrundlagen immer weiter ausbauen und freue mich darauf, dass das auch bis zum Ende immer wieder gefestigt wird. Natürlich möchte ich auch für mich einen Schwerpunkt setzten, welchen ich im besten Fall in meiner Abschlussarbeit aufgreifen kann. Denn gerade in der finalen Arbeit ist es ja wichtig ein Thema oder ein Schwerpunkt zu finden, mit welchem man sich identifizieren kann.

Wiebke, danke das du dir die Zeit genommen hast und wir wünschen dir auch weiterhin alles Gute bei deinem Studium.