Hallo Norman, du bist unser Studi des Monats November. Herzlichen Glückwunsch!

Erzähl uns doch bitte einmal wer du bist.
Ich bin Norman Neblich. Mittlerweile bin ich 21 Jahre alt und studiere zurzeit im sechsten Semester. Mit 19 bin ich an die Kunstschule Wandsbek gekommen und war zuvor auf der Fachhochschule für Gestaltung. Das heißt auch, dass Gestaltung mich schon immer sehr interessierte hat. Vor dem Studium war ich auch oft freikünstlerisch unterwegs, was sich aber mittlerweile mehr und mehr in Richtung Design entwickelt hat. Natürlich möchte ich mich auch in Zukunft in eben diesem Designbereich weiterentwickeln. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar einmal ein bekannter Designer zu werden (lacht).

Was genau bedeutet es freikünstlerisch unterwegs zu sein?
Nachdem ich erst an vielen verschiedenen Kunstschulen gearbeitet hatte, bekam ich die Möglichkeit ein Jahrespraktikum an einer dieser Schulen zu machen. Des Weiteren arbeitete ich auch in Museen und half dort, Ausstellungen aufzubauen und diese freikünstlerisch zu unterstützen. Nun bin ich aus dieser freien Arbeit, in die Designarbeit gelangt.

Wie bist du denn an die Kunstschule Wandsbek gelangt?
Ehrlich gesagt bin ich ganz zufällig im Internet auf die Schule gestoßen. Als ich gesucht hatte wo es hier in meiner Umgebung Unis gibt, welche auch in Richtung Design unterrichten, bin ich auch auf die Kunstschule Wandsbek gestoßen. Und im Vergleich mit anderen Schulen war die KW einmal für mich die günstigste aber auch die nächstgelegene Variante (lacht).
Zunächst hatte ich auch eine Mappe für die staatlichen Unis zusammengestellt, jedoch funktionierte das dann nicht so wie ich es mir erhofft hatte und es dauerte mir einfach zu lange. Dann entschied ich mich, lieber auf diesem Weg weiter machen, als an solch einer Stelle stecken zu bleiben. Letzten Endes war es auch für mich eine sehr gute Entscheidung, da mir diese Schule sehr gefällt.

Welche Fächer haben dich denn bis jetzt am meisten beeindruckt?
Erst einmal wären da die Dynamischen Skizzen aus dem Fach Künstlerische Lehre, da ich dort die Möglichkeit bekam mein ganz eigenes Thema freikünstlerisch umzusetzen. Es hat mich gefreut, doch einmal mehr Zeit zum Zeichnen gefunden zu haben, da ich diese momentan ja eher selten aufbringen kann. Das machte es für mich zu einem der besten Fächer. Und als zweites Fach gefiel mir Fotografie sehr, da ich mich zuvor eher wenig mit dieser Materie beschäftigen konnte, es aber immer einmal ausprobieren wollte. Da ich meistens jedoch andere Dinge höher priorisiert hatte, war ich bis dato leider nie dazu gekommen. So erhielt ich hier einmal die Chance zu Fotografieren und muss sagen, es hat sich einiges gutes dabei entwickelt.

Du sagtest ja, dir fehlt manchmal die Zeit zu zeichnen. Hast du denn in deiner Freizeit die Gelegenheit dich künstlerisch auszutoben oder schaffst du da einen Ausgleich?
Ich würde schon sagen, dass ich einen Ausgleich gefunden habe. Ab und zu entspanne ich mich beim Spielen von Online Spielen. Das ist für mich auf jeden Fall eine gute Möglichkeit um auf andere Gedanken zu kommen. Am Besten gefallen mir Strategie- oder Aufbauspiele, welche mich wiederum auch kreativ auslasten. Ansonsten haben wir zurzeit im sechsten Semester das Fach 3D Design, für welches ich mich sehr interessiere, da ich damals überlegt hatte Architektur zu studieren und mir dieses Programme daher schon immer gerne aneignen wollte.

 

Norman, dann bedanken wir uns bei dir, dass du dir die Zeit genommen hast und wünschen dir noch weiterhin alles Gute für dein Studium.