Der Wunsch der Stadt Achim war es; für das Magdeburger Viertel, in dem seit über 15 Jahre ein umfangreicher Sanierungsprozess stattgefunden hat, diesen jetzt innerhalb des Stadtteils zu dokumentieren.

Bei dem ausgelobten Wettbewerb ging es um einen reinen Ideenwettbewerb. Es wurden Ideen gesucht, wie durch die Installation von künstlerischen Objekten an die junge aber dennoch wechselhafte Geschichte des Stadtteils erinnert werden kann. Im Mittelpunkt, so wünschten es sich die Initiatoren, sollten die Bewohner, die Akteure und deren vielfältiger und bunter Lebensraum stehen.

An dem vom Dozenten Gerd Jegelka betreuten Wettbewerb, konnten alle Studenten aus dem vierten bis sechsten Semester der Kunstschule Wandsbek Bremen teilnehmen. Vor einer Jury wurden dann im Juli sieben Entwürfe von den Studenten souverän präsentiert.

Die Jury, welche sich aus Bewohnern des Viertels, Vertretern der Stadt und des Sanierungsträgers sowie der Kunstschule Wandsbek zusammensetzte, war begeistert von den sehr unterschiedlichen, kreativen Ideen und Herangehensweisen der Studenten.

In einer kleinen Feierstunde übergab der Bürgermeister der Stadt Achim, Herr Uwe Kellner, den ersten Preis an Christin-Noelle Wierzba, der es gelungen ist, die sozial-kulturelle Vielfalt dieses Viertels auf einen visuellen Nenner zu bringen. Grundlage ihrer Idee sind Puzzelteile, welche innerhalb des Viertels auf Veränderungen hinweisen sollen.

Ein weiterer Platz ging an Annika Teepe, die eine Vielzahl ungewöhnlicher Ideen präsentierte, wie z.B. einen begehbaren Nachbau eines Wohnzimmers aus den Siebzigerjahren, in welchem über einen alten Fernseher Zeitdokumente zu sehen sind.

Im nächsten Schritt wird nun die Realisierbarkeit aller Ideen geprüft.