Die Suche nach dem richtigen Job kann für junge Design Talente und kreative eine zeitaufwendige Angelegenheit sein. Mit dem Speed Recruiting auf dem ADC Nachwuchstag wird der Bewerbungsprozess vereinfacht. Dort werden Nachwuchskreative zusammen mit Vertretern renommierter Agenturen an einen Tisch gebracht.

Das Prinzip ist das des Speed-Datings. Bei jedem Date läuft die Uhr und jeder hat drei Minuten Zeit, sich und seine Arbeiten zu präsentieren. Einige unserer Studierenden nahmen diese Möglichkeit war. Von diesen berichten drei Studierende von ihren Erfahrungen.

ADC Speed Recruiting – eine kurz Zusammenfassung

Am Freitag, den 16.05.14, nahm ich beim Speed Recruiting des ADC Festivals teil. Die Stimmung vor Ort war klasse, sehr lebhaft, positive Spannung lag in der Luft … und es war voll.

Kurz vor meinen beiden Recruiting-Runden – ich war nachmittags dran – wurde ich dann doch leicht nervös, habe mich aber voll allem einfach darauf gefreut mich mit interessanten Leuten zu unterhalten. In der ersten Runde hatte ich Gespräche mit interone, geometry global, BBDO, Serviceplan und Ogilvy. Bis auf geometry global waren mir natürlich alle ein Begriff.

In den 3 Minuten, die man pro Unterhaltung hat, geht natürlich alles sehr schnell. Nach dem ersten Plausch war ich aber voll drin und es hat einfach nur noch Spaß gemacht, sich gegenseitig kurz vorzustellen, meine Mappe zu zeigen und auf Fragen einzugehen und sie zu stellen. Dass ich eine Art Mini-Booklet als Handout vorbereitet hatte und nicht nur einen Lebenslauf oder meine Visitenkarte dagelassen habe, kam bei allen sehr, sehr gut an. Unter anderem wollten die Agenturen natürlich wissen, wo man denn genau hinwolle, ob man ortsungebunden sei und, da ich z.Z. ein Praktikum mache, wissen, was meine bisherigen Aufgaben gewesen seien.

In der zweiten Runde war ich bei Designerdock, pilot, MetaDesign und CE+CO. Auch hier ergaben sich lockere Gespräche.

Insgesamt hatte ich ein sehr positives Feedback und die jeweilige Agentur und ich sind so verblieben, dass sie mich direkt kontaktieren, oder ich mich – am besten – telefonisch bei einer Kontaktperson melden solle. Ach ja, schnelle Headshots wurden auch von mir gemacht, damit man bei weiterem Kontakt schneller zuordnen kann, wer sich da meldet.

Alles in allem war es eine tolle Erfahrung am Speed Recruiting teilzunehmen. „In der Kürze liegt die Würze“, so sagt man und das stimmt.

Alexandra Venetikidis

Alexandra Venetikidis

Ein Bericht von Alexandra Venetikidis. Erfahre hier mehr über sie.

Atmosphäre auf der ADC Ausstellung:
Ich habe das ADC Gelände am Freitag Mittag besucht.
Die Ausstellung war übersichtlich besucht, ganz angenehm zum Stöbern.
Viele hippe, selbstbewusste Menschen, die in den ChillOutAreas am iPad hingen.
Locationbedingt offen, hell, freundlich, übersichtlich, frisch.
Jede Menge aufgesetzte Leute.

Stimmung vor dem Speed Recruiting:
Speedrecruiting fand mitten in der Nachwuchsausstellung statt. Deswegen sehr locker und offen, lebendig und ungezwungen.
Speedrecruiting war sehr gut organisiert und deswegen strukturiert. Keine Hektik.
Da ich mich momentan im Ausland bewerbe, konnte ich ohne Druck und entspannt in die Gespräche gehen.
Ich war locker, habe mich gut vorbereitet und es einfach auf mich zu kommen lassen.

Eindrücke von Gesprächen:
Ich habe mit Kolle Rebbe, Grabarz & Partner, heye, Jung von Matt und Scholz and Friends gesprochen.
Lockere Gespräche, ungezwungene Kommunikation.
Ich habe ein paar Arbeiten gezeigt, gesagt auf was ich Bock habe und dann zusammen darüber geschnackt wie wir zusammen kommen könnten.
Ich habe offen gesagt, dass ich nicht in die Werbebranche, sondern in eine Designagentur will. Dazu habe ich von JvM, Kolle Rebbe und Scholz&Friends eine Empfehlung für die hauseigenen Designagenturen bekommen. Eine Personalerin fängt bald in einer Designagentur an und hat mich im Voraus schon dafür empfohlen. Sehr praktisch und nett!
Insgesamt habe ich ein sehr positives Feedback auf meine Mappe bekommen.

Ich werde mich bei Jung von Matt / brand identity,  Scholz & Friends identify und Korefe melden und mich u.A. bei diesen Agenturen als Junior AD ab Mai nächsten Jahres bewerben. Davor möchte ich ins Ausland.

Warum ist das Speed Recruiting so gut?
Um zu realisieren, dass es nicht unmöglich ist in die ganz großen Agenturen zu kommen.
Um Kontakte zu knüpfen.
Um in kurzer Zeit viel Erfahrung für Bewerbungsgespräche zu sammeln.
Um ein uniexternes Feedback zu den eigenen Arbeiten zu bekommen.

Amrei Runte

Ein Bericht von Amrei Runte. Erfahre hier mehr über sie.

 

Wir freuen uns, dass unsere Studierenden so gute Gespräche hatten und sie, wie auch im letzten Jahr, Beachtung bei zukünftigen Arbeitgebern fanden.