Hallo Alex, du bist unser Studi des Monats, Glückwunsch.

Stell dich doch bitte kurz vor.

Hallo, ich bin Alexander Schumann, 21 Jahre und besuche das fünfte Semester. Ich bin in Delmenhorst geboren und in Twistringen auf dem Land aufgewachsen. Seit 1 ½ Jahren wohne ich in Bremen in einer WG mit einer Freundin, unserer Mitbewohnerin und der Katze Pablo.

Neben dem Studium arbeite ich in einer Videothek, ich mache das gerne, weil ich mich selbst sehr für Filme interessiere. Manchmal ist es aber auch schwierig, weil manche Leute, die etwas ausleihen einfach keinen guten Geschmack haben. (lacht)

Ich sammle auch Filme (auch alte Filme und Filmklassiker), das ist eines meiner Hobbies.

Würdest du sagen, dass dich Filme inspirieren?

Ja, auf jeden Fall! Manchmal bleiben Dialoge oder auch nur einzelne Sätze wie ein Ohrwurm im Kopf. Ich analysiere Filme auch gerne, mache mir Gedanken, wie es anders sein könnte. Wenn mir das Ende zum Beispiel nicht gefällt, stelle ich mir vor, wie es anders hätte ausgehen können – damit kann ich dann leben!

Eine andere Inspirationsquelle sind für mich Fotoblogs, mit Mode und/oder Stimmungsfotos.

Nimmst du davon etwas für deine eigenen Arbeiten mit?

Manchmal sind es zum Beispiel Stimmungen, die Fotos vermitteln, oder auch eine Komposition. Das nehme ich dann für mich mit, also wenn ich denke: „so will ich das haben“. Ich habe auch mal die Zeitschrift Interview abonniert (gegründet von Andy Warhol zu Zeiten der Factory), denn da sind auch immer sehr interessante Fotostrecken zu sehen.

Du magst Foto und Film. Würdest du sagen, dass es in deinem Studium einen Schwerpunkt gibt?

Also, eigentlich suche ich mir bei jedem Fach etwas, dass mir Spaß macht. Ansonsten würde ich auch schnell die Motivation verlieren. Als das Studium anfing, freute ich mich sehr auf Illustration, da ich mich hautsächlich mit gemalten Bildern beworben habe. Auch auf Fotografie war ich gespannt und Film. Von Kalligrafie war ich überrascht, wie vielseitig das Fach ist – ich benutze das Gelernte auch heute noch, um zum Beispiel Karten zu gestalten. Bei Typografie dachte ich erst, dass es schwer wird und wesentlich trockener ist, weil am Computer gearbeitet wird, aber dann hat es doch sehr viel Spaß gemacht.

Hast du schon eine Idee, wo es nach dem Studium hingehen soll?

Auch ich kann mir vorstellen, erst mal in einer Agentur zu arbeiten, dort neue Erfahrungen zu sammeln. Mich interessiert beruflich aber auch Fotografie, vor allem Modefotografie oder auch Zeitschriftenlayouts. Mal sehen wo mich mein Weg hinführt.

Nochmal zurück zum Anfang. Erzähle doch mal, wie du dich damals an der KW beworben hast.

In dem Gymnasium, auf das ich ging, gab es jedes Jahr eine Jobmesse, dort bin ich zum ersten Mal auf die KW gestoßen. Ich hab mir auch jedes Mal eine neue Broschüre mitgenommen (lacht) und mich zum Tag der offenen Tür anschreiben lassen. Dann war ich beim Tag der offenen Tür in Hamburg und hab mir auch einen Vortrag über die Studentenagentur Flüggedesign angehört. Danach war ich dann zwei mal in Bremen, habe mir die Räumlichkeiten und die Sachen der Studenten angeschaut. Und dort gab es dann sozusagen einen Wink des Schicksals.

Eigentlich wollte ich mich nur informieren, bis wann man sich für das nächste Semester bewerben muss, habe aber gleich einen Termin bekommen, zu dem ich dann meine Mappe mitbringen durfte.

Danach habe ich nicht mehr lange überlegt und die Anmeldung zwei Tage später abgeschickt.

Alex, vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen dir noch viel Spaß mit dem Studium und viel Erfolg, bei allem, was danach kommen mag.