Farbe & Form/Bildende Kunst, Sem. 2.1/2.2, Gruppe B

„Die Abgrenzung künstlerischer, gestalterischer Tätigkeit von bildender Kunst zu Design (Kommunikationsdesign) ist fließend. Dabei kann der Grad der Originalität einer künstlerischen Idee, eines Entwurfs, einer Ausführung oder einer Darstellung entscheidend sein. Ebenso ist die Grenze zur „nutzbringenden“ Technik nicht immer eindeutig feststellbar“. (Quelle: Wikipedia)

Ziel des Seminars Farbe & Form/Bildende Kunst, war es einen künstlerischer Schaffensprozess als Kernarbeit zu bilden, Synergien zwischen bildender Kunst, handwerklichen Prozessen zu erproben und reflektiv auf Kommunikationsdesign und die damit verbundenen Auseinandersetzungsprozesse, herzustellen. Die Studierenden waren dazu aufgefordert, eigenverantwortlich den Schaffensprozess zu erforschen.

Die zentrale Aufgabe des Seminars Farbe & Form/Bildende Kunst, im 2. Semester des Sommersemesters 2013. beinhaltete das Thema „IDENTITÄT“. Zu Beginn des Seminars, erhielten die Studierenden einen „Artist-Reader“ mit der Vorstellung bildender KünstlerInnen und deren Biografien, sowie entsprechenden Werkbeispielen. Es folgte eine Einführung in die Acrylmalerei, der Übermalung und dem Umgang mit Rohpigmenten. Kernthematik als Inspirationsquelle durch den künstlerischen Leiter und Dozenten Markus Böhler war: „ME, MYSELF and I“. Puuuh,- hörte man aus den verschiedensten Ecken und der erste Teil der komplexen Aufgabe bestand darin eine eigene, neue Definition seiner eigenen Identität zu formulieren. Gemäß der Maxime: „Kunst kommt vom Machen“, wurde sofort losgelegt. Ein sg. „Lookbook“ mit „Moodboards“ wurde erstellt und die Studierenden haben sich mit individuellen Denk- und Schaffensprozessen mit dieser Thematik auf unterschiedlicher Weise auseinandergesetzt. Hierfür standen alle Medien: Internet, Bücher, emails, Fundstücke gleichwohl Gedanken, Gefühle, Erlebnisse, Gesehenes, Erlebtes…, zur Verfügung.

ME: Selbstportrait, Übermalung, Acryl, Erstellung eines konzeptionellen „Lookbooks“ mit schriftlichen Reflektionen, Skribbles, visuelles „Moodboards“. Wer bist Du?
MYSELF: Materialität. Erschaffe Dich neu. Was, wer möchtest Du sein? Was ist (D)eine Botschaft an die Welt? Materialien waren gänzlich frei gestellt. 3-dimensionale Arbeiten möglich.
I: __ion = Reflektion, Motivation, Inspiration, Präsentation.

Der Aufbau, die Hängung, das Abwägen, zum Ausstellungsdesign, welches durch Markus Böhler geleitet wurde, rundeten den Work in Progress über 9 Seminareinheiten ab. Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür am 16.06.2013, wurden die Arbeitsergebnisse in der Kunstschule Wandsbek, einer großen Öffentlichkeit durch eine Ausstellung präsentiert. Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich um Work-in-Progress-Ergebnisse, welche in 8 Seminareinheiten erarbeitet wurden.