„Entwickelt eine Serie von drei Bildern mit inhaltlichem Zusammenhang“ – So lautete das Briefing, welches die Studenten im dritten Semester von Dozentin Manuela Rose als Leitfaden erhielten. Die Grundlage für die deckende Acrylmalerei bildete Pappe oder festes Papier im Großformat A2. Sichtbare Werkzeugspuren von Pinsel, Schwamm oder Spachtel und die Gestaltung mit ausgeprägten Farbkontrasten (Hell/Dunkel, Komplementär und Kalt/Warm Kontrast) waren Vorgabe, wichtig war jedoch ganz besonders die Komposition, welche den Bildern erst Spannung verleiht und die Serie als Gesamtheit verständlich macht.

Als Thema standen zur Auswahl: „Mensch und Gegenstand“, „Mensch und Tier“ oder „Mensch und Stadt“. Interpretation und Umsetzung dieser Themen oblag ganz der Kreativität der Studenten. Am Ende entstanden ganz unterschiedliche Serien, der Arbeitsvorgang war jedoch bei allen gleich: zuerst wurden Skizzen angefertigt, welche die ersten Ideen, wie auch die geplante Komposition und Farbkontraste festhielten, dann folgten schnelle Farbnotizen im kleinen Format und nachdem Vorlagen und Bildmaterial zusammengesucht waren, begann der eigentliche Malprozess an der Staffelei.