Hey Chris, herzlichen Glückwunsch erstmal zur Wahl des Studierenden des Monats Oktober 2012 😉 Freut uns sehr!

1. Stell dich doch einmal kurz vor, woher kommst du und was macht dich aus?

Hey, ich heiße Christoph, bin 21 Jahre alt und ich komme aus dem beschaulichen Oldenburg. Im Winter, findet man mich meistens in den Bergen, auf meinem Snowboard und im Sommer auf dem Wasser, mit einem etwas kürzerem Brett unter den Füßen. Wenn ich nicht gerade versuche, das Element Wasser zu bezwingen, Fotografiere ich sehr gerne.


2. Du bist frisch im 7. Semester angelangt, die Arbeit an der Abschlussprüfung läuft?

Ja es läuft super, danke der Nachfrage. 🙂
Wie der Eine oder Andere hier schon mitbekommen hat, arbeite ich mit Benjamin zusammen an unserer Abschlussarbeit. Ich kann unser Projekt aber trotzdem kurz
vorstellen.

Wir haben schon seit dem 4. Semester den Traum, durch unser Können anderen zu helfen, doch wir waren uns lange unklar darüber, wo oder was wir unterstützen wollen. Kurz bevor wir uns für ein Thema der Abschlussarbeit entscheiden mussten, ist uns die weltweite Trinkwasser Knappheit aufgefallen. Dass fast eine Milliarde Menschen an dieser Knappheit leiden, sie jeden Tag mehrere Stunden laufen müssen, um sich an dreckigen Wasserstellen, wo wir nicht einmal unseren Fuß rein stecken würden, Wasser zu holen, von denen sie genau wissen, dass sie von diesem Wasser krank werden.
Durch dieses Wasser erkranken jedes Jahr so viele Menschen, dass jedes zweite Krankenhausbett belegt ist, mit einem durch die Trinkwasser Knappheit erkrankten Patienten.
Diese Krise ist uns so nahe gegangen, dass wir gesagt haben, da müssen wir Helfen. Doch wie? Alle Organisationen die wir kennen arbeiten schon seit Jahrzehnten an diesem Problem aber es ist gefühlt nichts passiert und was wir als viel größeres Problem gesehen haben, ist, dass sie sich nicht nur mit diesem Problem beschäftigen, sondern mit zig Tausenden. Von dieser Erkenntnis an war uns klar: Wir gründen unsere eigene Organisation. Und da stehen wir jetzt, kurz vor der Gründung mit einem fertigem Konzept.


3. Was sind deine Stärken im Studium gewesen bzw. welche Unterrichtsfächer haben dich weitergebracht und vor allem warum?

Das Konzeptionelle liegt mir sehr, deshalb, haben mir Fächer wie Werbung, Art Direction, Social Marketing, Strategie und Konzeption, sehr viel Spaß gemacht. Ich liebe es einfach, die Dinge nicht nur gut aussehen zu lassen, sondern sie auch auf den Punkt zu bringen.


4. Wo siehst du dich nach dem Studium?

Vor einigen Wochen hätte ich wohl noch gesagt, in einer klassischen Werbeagentur als Junior Art Director, doch durch das Projekt mit Benjamin kann es sehr gut sein, dass es uns auch noch nach dem Studium weiter beschäftigt und ich dort die erste Zeit meines Berufslebens verbringe.


5. Bist du eher absoluter Realist, Visionär oder gar der Träumer?

Bei der Frage, würde ich gerne den Publikumsjoker nehmen.
Nein Spaß bei Seite. 😉 Ich habe schon oft zu hören bekommen, das ich ein Visionär sei. Also Antwort B bitte.


6. Was wäre das „Größte“ was passieren könnte in deinem Leben, nicht nur karrieretechnisch?

Das größte für mich ganz persönlich wäre es, wenn ich weiterhin das machen kann, worauf ich Lust habe und weiterhin so gesund bleibe!

Andererseits wäre es auch das Größte für mich, wenn es auf der Welt keinen Menschen mehr gäbe, der sich an dreckigem Trinkwasser eine Krankheit holt und Benjamin und ich einen Teil dazu beisteuern könnten.

Chris, wir wünschen dir weiterhin Zielstrebigkeit, Kraft, Kreativität und tolle Momente. Benjamin und du – ihr werdet euren Weg gehen! Tolle Idee und großartiges Interesse! Go! Und danke für das Interview!