Merle Alrep arbeitet ehrenamtlich für Anmensty International

Ben Reichel im Gespräch mit Merle Mareike Alrep.

Ben:
Herzlichen Glückwunsch, Merle! Der Hamburger Bezirk von Amnesty International hat gerade dein Layout für die „Hamburg Nachrichten“ mit Begeisterung angenommen. Was hast du genau gemacht?
Merle:
Ursprünglich sollte ich nur das Layout für die interne Kommunikation der Amnesty-Mitglieder in Hamburg entwerfen. Nun bin ich sogar in die redaktionelle Arbeit eingebunden und werde das jetzt erstmal ehrenamtlich weiterführen. Ich stelle die Artikel zusammen, mache manchmal Bildrecherche und habe vorab das umfangreiche Redesign vorgenommen.

Ben:
Warum engagierst du dich ehrenamtlich?
Merle:
Für mich ist es einer der ersten kleinen „Aufträge“ und ich lerne dabei viel. Es ist gut, Amnesty International im Lebenslauf stehen zuhaben und die Arbeiten in meinem Portfolio zeigen zu können. Außerdem tue ich damit Gutes. Ich habe schon sehr früh ehrenamtlich gearbeitet und mache das gerne.

Ben:
Hast du etwas über Amnesty International dazugelernt, das du vorher noch nicht wusstest?
Merle:
Ich kannte Amnesty natürlich schon vorher als größte Menschenrechtsorganisation. Man bekommt Einiges mit aus Filmen, den Nachrichten und allgemein aus der Öffentlichkeit. Ich habe zu Beginn meiner Arbeit aber nochmal recherchiert, was da genau gemacht wird und bin jetzt wirklich im Thema.

Ben:
Was nimmst du sonst mit aus diesem Projekt und welches Fachwissen aus dem Studium konntest du einsetzen?
Merle:
Ich habe gelernt mit anderen Disziplinen zusammenarbeiten – außerhalb der Kunstschule. Dann auch Detailgestaltung – genau werden im Layout – es handelt sich hier ja um reale Inhalte. Was ich im Fach Editorialdesign gelernt habe, hat mir viel geholfen: Lese- und Detailtypografie, Satzspiegel, Grundlinienraster, Paginierung usw. Und natürlich der Softwareunterricht allgemein.

Ben:
Vielen Dank für dein Engagement, Merle!
Für ein weiteres Amnesty International Projekt, suchen wir noch eine_n Gestalter_in. Bitte bei mir melden!