Ein Bericht von Mathias Köhler.

Im letzten Semester haben Svenja und ich uns einmal an ein neues Projekt getraut.
Durch ein Referat eines Studierenden aus dem letzen Semester inspiriert, in dem Shepard Fairey, ein bekannter Stencilartkünstler vorgestellt wurde, wollten wir versuchen das Gesehene mit dem neuen Semester einmal um zusetzten.

Doch bevor es losgehen konnte mussten erstmal Vorbereitung getroffen werden So mussten für 46 Studenten Holz platten besorgt werden und passenden Material zum experimentieren.

Die Kunst der Stencilart  besteht darin mit Schablonen und Spraydosen ein spannendes Motiv entstehen zu lassen, natürlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, so kann man natürlich auch mit Stempeln und Zeitung arbeiten. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren konnte es mit dem 1. Semester losgehen. Als Voraussetzung für diese Aufgabe haben wir versucht so wenig wie möglich Richtlinien zu geben um die Studenten wirklich experimentell arbeiten zu lassen. Einzige Voraussetzung, es sollte auf der Holzplatte ein Gesicht in Stencilart und Typografie zusehen sein, Farbgebung, Formen und weitere Dinge wurden von uns nicht vorgegeben.

Da es leider unmöglich ist mit 46 Studenten zugleich an großes Holzplatten zu arbeiten, mussten wir das Semester teilen. So hatte eine Gruppe die Zeit im 2 Stock Schablonen anzufertigen und die andere Gruppe konnte im 3. Stock anfangen ihre erstellten Vorlagen auf die Platten zu bringen.

So wurde wöchentlich gewechselt zwischen Vorbereitung und Umsetzung.

Zu unserer Freude beteiligen sich alle Studenten mit viel Engagement an diesem Projekt, sowohl bei der Arbeit als auch bei der Organisation und dem späteren Aufräumen.

Besonders spannend sind die verschieden Ergebnisse die hierbei entstehen und schon entstanden sind, die dann auch am Tag der offenen Tür zu bewundern sein werden.