Neues aus dem Unterricht Layoutgrundlagen

Bevor man über Grenzen gehen kann, muss man diese erst mal kennen.

Steht man ganz am Anfang einer neuen Arbeit, muss man zunächst wissen, was es überhaupt für Möglichkeiten gibt.

Ein gutes Layout erfordert den richtigen Umgang mit Text, Bildern, Farben, dem Format und der Wirkung des Ganzen.

Die wichtigsten Merkmale dieser Elemente werden im Layout-Grundlagen Unterricht zusammengetragen.

 

Ganz egal um welches Werbemittel es sich handelt, was darauf wartet Gestaltet zu werden, gibt es gewisse Richtlinien die einem helfen, einen sauberen Aufbau, eine schnelle und eindeutige Informationsübermittlung und eine ansprechende Gestaltung zu erstellen. Natürlich ist das noch lange nicht alles. Es ist in erster Linie nur so etwas wie das Grundlagen ABC, was man schon berücksichtigen sollte, damit andere das, was man aussagen will, auch verstehen.

Eigentlich geht es dem Gestalter aber um mehr. Denn ohne einen Blick für das Besondere, das Schöne, Praktische und Ansprechende wird man sich dauerhaft im Bereich des Mittelmäßigen befinden. Hier soll also neben dem Basiswissen auch der Blick für die Umwelt geöffnet werden. Es geht darum, die Dinge die sich in unserem näheren Umfeld befinden mal genauer zu betrachten. Was sind die charakteristischen Merkmale dieser und jener Gestaltung. Wie kann ich das was ich sehe verbessern und was macht meine Arbeit besonders?

Es ist wichtig sein Umfeld zu beobachten und daraus zu lernen, denn nur wenn man etwas kritisch betrachtet kann man sich bewusst den Dingen fügen oder ausbrechen. So ist es nicht nur im Leben sondern auch bei guter Gestaltung. Erst wenn ich die Dinge benennen kann, kann ich mich über sie austauschen und somit anfangen mit ihnen zu arbeiten. Wenn ich äußern kann was mir nicht gefällt, kann ich das ganz gezielt verbessern und wenn mir bewusst ist, was schlecht ist, kann ich mich über das gute freuen und es anwenden.

Das sind die ersten Schritte auf dem Weg zur Eigenständigkeit.

Es geht also darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem man sich bewegen kann und aus dem man dann – im laufe des Studiums und des späteren Berufes – ganz bewusst ausbrechen kann, wenn man will.