Experimentelle Kalligrafie
Dozentin: Eveline Pertersen-Gröger
Semester 1-2

Sina Gaebel über ihre Tätigkeit als Tutorin

In dem Kalligrafiekurs von der Dozentin Eveline Petersen-Gröger, lernen die Studierenden aus dem ersten und zweiten Semester zum einen die Grundlagen des Schönschreibens mit der Bandzug- und Spitzfeder, sowie die Schreibentwicklung. Zum anderen lernen die Studierenden verschiedene kalligrafische Gestaltungsmethoden, die Sie mit unterschiedlichsten Schreibwerkzeugen umsetzen können.

Sogar ein Rasterzopf wurde von einem Student als kalligrafisches Gestaltungswerkzeug genutzt.

Am Ende des Semesters wird von jedem ein handgebundenes Buch abgegeben. Jeder Student darf sich eine beliebige Geschichte, Zitate, Songtexte oder andere Texte wie beispielsweise  einige Zeilen aus der Bildzeitung heraussuchen, um diese mit den gelernten, künstlerischen wie handwerklichen Fähigkeiten darzustellen. Man kann nämlich Texte durchaus kreativ betrachten und versuchen mit wenigen Mittel wie z.B. ausgesuchte Farben, Linien und Formen die passende Stimmung des Textes zu symbolisieren. Auch unterschiedliche Aquarellpapiere können verwendet werden.

Ich stehe den Studierenden während des Unterrichts immer zur Verfügung und schaue Ihnen über die Schulter um Tipps und Ratschläge zur Umsetzung Ihres Buches zu geben.

Bei der Bindung des Buches handelt es sich um die japanische Fandenheftung, die einfach zu erlernen ist.

Es hat den Vorteil, dass nicht einzelne geschriebene und gestaltete Seiten verloren gehen und es ist eine schöne Prüfungsvorlage im vierten Semester.
Es bringt mir immerwieder Spaß die Entwicklung des Buches von jedem einzelnen Studenten mitzubekommen, daher werden die Einzelschritte auch fotografisch festgehalten.