– ja durchaus, wenn sie sich mit dem Thema Zeit kreativ auseinandersetzen.

Aufgabe der beiden vierten Semester im Sommersemester 2011 war es, sich im Fach Produktdesign beim Dozenten Martin Woltermann mit der Objektivierung von Zeit zu beschäftigen. Die Studierenden hatten vier Wochen, ein Konzept zur Präsentationsreife zu bringen.

Eingeleitet wurde das Thema von Martin Woltermann mit einem Bildervortrag, der einen Bogen von den Anfängen der Chronometer in Form von Sonnenuhren, die wir heute noch als digitale Icons kennen, von Peter Henleins ersten mechanischen Uhren 1510, über die Bedeutung der Greenwich Time, dem weltberühmten Glockensound von Big Ben, den obligatorischen Schwarzwälder Kuckucksuhren, made in China und von asiatischen Touristen zurückgekauft, dem Wesensunterschied von analogen und digitalen Uhren, dem formalen Minimalismus der Braunuhren bis hin zu den integrierten Handyweckern, die die bisherigen Uhren überflüssig zu machen scheinen.

Es war Jedem freigestellt, ob er sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzt oder sich mit der Technik beschäftigt. In ersten Gesprächen fanden einige Studierende einen persönlichen Einstieg in das Thema.
Andere recherchierten im Internet den Stand der Technik und schafften sich einen Überblick über die auf dem Markt befindlichen Produkte.

In Einzel- und Gruppenkorrekturgesprächen mit dem Dozenten setzten sich die Studenten mit ihren Entwürfen auseinander, um danach den Entwurf zu konkretisieren
und Modelle zu entwickeln.

Eine Filmdokumentation über Swatchuhren gab den Studierenden einen interessanten Einblick in den Zusammenhang von Gestaltung, Innovation und Marketing durch die erfolgreichen Visionen eines Nicolas Hayek.

Am Präsentationstag hatte jeder Studierende Gelegenheit, sein Konzept in analoger oder digitaler Form der Semestergruppe vorzustellen und sich der Kritik zu stellen. Diese Momente der Kommunikation untereinander, begleitet durch gelegentliche Kommentare des Dozenten spielen in der Professionalisierung von Konzeptdarstellung und Präsentationstechnik für die Studierenden eine große Rolle.

Dies ist eine Auswahl der Ergebnisse.
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