Worum geht es bei Multimediadesign?
Flash ist zwar kein offizieller Standard, erfreut sich aber einer sehr hohen Verbreitung.
Sei es als Plattform für eine gesamte Webseite, als Werbebanner oder zur Wiedergabe von Videos.
Durch die technische Veränderung zeichnet sich allerdings eine Veränderung ab, die vor allem in der Presse mit sehr weitreichenden Folgen prognostiziert wird.
Doch auch bei aller Euphorie über neue technische Möglichkeiten bleibt Flash ein komfortables Werkzeug, um auf verschiedensten Betriebssystemen und in unterschiedlichen Browsern Inhalte gleich darzustellen.
Das Augenmerk liegt dabei besonders auf der Interaktivität. Die Möglichkeit mit Hilfe von ActionScript, der Flash eigenen Programmiersprache, lässt sich von einfachen bis hin zu komplexen Anwendungen beinahe alles umsetzen.
Mit Hilfe des Unterrichts wird der Zugang zur Programmumgebung mit seinen Werkzeugen auf der einen Seite und die Denkstrukturen einer zeitlichen (filmischen) und interaktiven Gestaltung auf der anderen Seite ermöglicht. Oder anders ausgedrückt, die gestalterischen Möglichkeiten eines Bildes wie in der Fotografie werden durch Bewegungen und die Möglichkeit interaktiv auf den Benutzer zu reagieren erweitert.
Um dies zu bewältigen bauen die einzelnen Aufgaben aufeinander auf und führen die Studierenden von der Erstellung einzelnen Bilder über die ersten Animationen hin zu ersten interaktiven Elemente wie Buttons.
Zur Mitte des Semesters ist es die Aufgabe ein Musikvideo zu erstellen. Es ist der erste Schritt zur Kombination von zwei unterschiedlichen Medien.
Interaktive Anwendungen, die unterschiedliche Meiden wie Ton oder Video integrieren und vereinen erfordern einen guten Überblick über die einzelnen Schritte. Es ist daher das Ziel am Ende des Semesters mit Hilfe der Abschlussprojekte solche Produktionen in Angriff zu nehmen. In Form von Gruppenarbeiten werden nach variierenden Vorgaben Konzept erarbeitet geplant und komplett oder zum Teil umgesetzt.
Die Studierenden sind nicht nur gefordert die einzelnen Elemente zu erzeugen und zusammenzuführen, sondern auch das unvorhersehbare Verhalten der Nutzer zu kalkulieren. Dabei müssen nicht nur alle Eventualitäten berücksichtigt werden, sondern auch die Usability im Auge behalten werden.
Im Wintersemester 2010/2011 war die Aufgabe eine interaktive Werbung zu kreieren, die ein frei wählbares Produkt präsentiert.
Im unteren Beispiel sind einzelne Bilder einer Stop-Motion Animation zu sehen, die mit Hilfe von Flash zusammengeführt und interaktiv angereichert wurde.
Beispiel – Musikvideo:
Moritz Wright
Marcel Stieber über das Webpublishing
Loretta Mehner
Marcel Stieber über das Webpublishing
Franziska Muth
Marcel Stieber über das Webpublishing
Claudia Nicolaus
Marcel Stieber über das Webpublishing

Beispiel – Abschlussprojekt:
Christian Menzel, Wicky Wischendorf, Nadine Löffler, Amber Rohwoldt, Yi-Ling Yeh
Marcel Stieber über das Webpublishing
Marcel Stieber über das Webpublishing
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