Mia:
Stell dich doch einmal kurz selbst vor.
Woher kommst Du, was hast Du vor der kunstschule wandsbek gemacht und seit wann studierst du hier?
Anika:
Vor der KW habe ich mein Abitur in Schwarzenbek gemacht und hatte zu der Zeit schon Kunst als Leistungskurs. Dadurch habe ich meine Leidenschaft für diesen Beruf entdeckt und habe mich an der KW beworben. Ich bin seit 2008 hier und gehöre inzwischen schon zu den alten Hasen. 😉 Wie die Zeit rennt

Mia:
Was treibt dich voran?
Anika:
Ganz klar – Erfolg.
Wenn man unendlich viel Energie in eine Sache steckt und im Nachhinein merkt, dass sich die ganze Mühe gelohnt hat. Dann war es genau das Richtige. Dafür braucht man ab er auch einen guten Rückhalt von Familie und Freunden. Was mir darüber hinaus als Ausgleich gewaltigt hilft, ist mein Sport. Dadurch kann ich völlig abschalten und dann wieder neu durchstarten. Ich finde es spannend, wie sich die eigene Sichtweise im Laufe des Lebens verändert. Man wächst mit seinen Aufgaben und erreicht Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte.

Mia:
Wenn nicht Design, was dann als Beruf?
Anika:
Das ist eine schwere Frage, die ich mir zu Schulzeiten auch oft gestellt habe. Da mein zweiter Leistungskurs Biologie war, hätte es mich vielleicht in die Richtung verschlagen. Ich bin aber wirklich froh, dass ich nun hier gelandet bin. Mittlerweile kann ich mir für mich nichts anderes mehr vorstellen.

Mia:
Wen bewunderst du?
Anika:
Ich bewundere Menschen, die durch eigene Arbeit eine große Karriere gemacht haben und trotzdem nicht die Bodenhaftung verloren haben.

Mia:
Lieblingsdesigner, und warum?
Anika:
Da habe ich mich noch nicht auf ein Vorbild eingeschossen. Mir gefällt es, mich von vielen verschiedenen Menschen inspirieren zu lassen, um dann daraus etwas Neues zu entwickeln.

Mia:
Was magst Du an dir gar nicht?
Anika:
Ich bin sehr ungeduldig. Wenn ich auf etwas warte, dann sollte es am besten jetzt und sofort passieren. Außerdem bin ich eine Perfektionistin. Ich bin nie zu 100% mit einer meiner Arbeiten zufrieden. Eigentlich ist das ja eine gute Sache, weil man sich dann nie auf seinen Lohrbeeren ausruht, aber das hat mich auch schon viele schlaflose Nächte gekostet.

Mia:
In welchem Land würdest du gerne arbeiten?
Anika:
Da kann ich gleich drauf antworten: AUSTRALIEN! Ich spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken und hoffe, dass der Traum nach meinem Studium oder verbunden mit dem Master irgendwann wahr wird. Besonders gefällt mir die Einstellung zum Leben und die Natur.

Mia:
Was ist für dich ausdrucksstarke, wirklich gute Werbung?
Anika:
Wirklich gute Werbung ist nicht überladen und wirkt durch ihre Klarheit. Mir gefällt besonders Werbung mit Witz und solche, über die man nachdenken muss. Man sollte verstehen mit der Zeit zu gehen und immer offen für Neues sein.

Mia:
Worauf bist du besonders stolz?
Anika:
Sich selbst zu loben fällt mir eigentlich schwer. Für mich ist es eine Ehre, bei uns an der Schule als Tutor arbeiten zu dürfen. Ich habe mir schon neben dem Studium selbstständig gemacht und durch die zahlreichen Aufträge vieles gelernt, was man innerhalb des Studiums gar nicht lernen kann. Was mich aber besonders freut, ist, dass ich trotz der hohen Arbeitsintensität nie den Spass am Job verloren habe.

Mia:
Wo tobst du dich außerhalb der kw designtechnisch noch aus?
Anika:
Neben der KW arbeite ich noch an vielen Aufträgen, die bisher in Richtung Corporate Identity und Film gingen. Außerdem arbeite ich an einer eigenen CI, an der ich sicher noch lange feilen werde. Ich bin sehr perfektionistisch und daher ist es besonders für meine eigene CI sehr schwierig, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Mia:
Jetzt wird’s sehr persönlich. Was ist für dich eine Versuchung?
Anika:
Über dieser Frage musste ich lange grübeln. Für mich ist es eine Versuchung mit meiner Arbeit und meiner Persönlichkeit aus der breiten Masse hervorzustechen, etwas Neues zu wagen und aufzufallen. Mit dem Strom schwimmen kann jeder.

Mia:
Kannst du den neuen Frischlingen einen guten Tipp auf den Weg geben? Dos and Donts??
Anika:
Zu den Do´s gehört eindeutig, dass ihr euch schnellstmöglich auch neben dem Studium innerhalb von realen Aufträgen austobt, um ein Gefühl für die Realität zu bekommen. So kann man sich neben dem Studium schon mit dem Geld dazuverdienen, was einem Spass macht. Außerdem sollte man offen durch die Welt gehen. Macht etwas, auf das ihr Lust habt, was ihr wirklich wollt und wo ihr hintersteht. Nicht etwas, was ihr müsst. Verliert nie den Spass am Designen, denn dann solltet ihr euch überlegen, ob dieser Job der Richtige für euch ist.

Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar Anika Hoffmann ist Studierende des Monats Februar