Vor wenigen Wochen sprach mich Klaus Möller, unser Dozent für Film an und berichtete mir von einem sehr gelungenen Video, dass während seines Unterrichts im Fach Motion Design entstanden war.

Natürlich wollte ich sofort wissen, wer dieses tolle Video gedreht hatte und so bat ich kurze Zeit später Gerrit und Adrian Jaster aus dem siebten Semester zum Interview.

Zunächst wollte ich wissen, um was für eine Aufgabe es sich genau handelte.
Dies war schnell beantwortet.
Es sollte ein Werbefilm werden, bei dem Produkt und Firma frei gewählt werden durften.
Wichtig war jedoch, dass der Film ein überraschendes Ende findet.

Wieso fiel die Wahl auf Hornbach?
Schon nach dem ersten Brainstorming waren die Jungs sich einig, dass sie etwas witziges drehen möchten.
Zur Überlegung standen zunächst Astra, Jever und Holsten.
Nach weiteren Überlegungen und der Analyse einiger, bereits gedrehter Werbespots, waren sie sich sicher, dass sie Hornbach nehmen würden.
Die Firma überzeugte einfach mit ihrem lockeren Image und den gut gemachten Spots.

Wie wurden die Darsteller ausgewählt?

Tobias Harnack, so sagten sie, war ihnen bereits aus dem dritten Semester als guter Schauspieler bekannt. Zudem passte er vom Typ und Look perfekt in die Rolle des Heimhandwerkers.
Dania Kitzler wählten sie, dass sie die Rolle der schicken, jungen Frau perfekt inszenieren würde.

Und welche Requisiten waren nötig?
Für diese Frage mussten die Jungs sich zunächst überlegen, welchen handwerklichen Vorgang sie nachstellen wollten.
Es gab die Überlegung einen Wanddurchbruch darzustellen oder den Bau eines Gartenhauses abzudrehen.
Beides erwies sich in der Umsetzung als schwierig, da sie niemanden kannten, der gerade einen Durchbruch durchführte und sich das Abtelefonieren der umliegenden Gartenkolonien auch erfolglos zeigte.
Vor Ort bat sich dann die perfekte Gelegenheit, da sich auf Dania´s Terasse zwei genau gleiche Ecken befanden und in einer stand idealerweise der Grill aus dem Video.
Zu diesen Requisiten kamen dann noch Werkzeuge, Bekleidung, Licht, Reflektoren, Blenden, Stative, Kamera, das Telefon im Flur und Backsteine.

Auf meine Frage, ob sie Spaß hatten antworteten beide überzeugt und schon fast zeitgleich mit einem lauten „JA!“
Sie waren froh, da sie an diesem Tag Glück mit dem Wetter hatten.
Wochen zuvor regnete es sehr oft, auch beim Antritt ihrer Reise zum Drehort war es noch bewölkt, doch als sie aufbauten fing die Sonne an zu scheinen.
Super war auch, dass Tobias bei den Dreharbeiten ins Schwitzen kam 🙂

Dann interessierte mich natürlich noch, wie lange man denn für so einen Werbefilm braucht.
Aufgrund des Umfangs und der langen Überlegungen und Planung, sagten sie, haben sie am Ende genau ein halbes Semester benötigt.
Am schwierigsten war für sie das Finden der passenden Musik.
Dort kam der Anstoss von Tobias, der ihnen Musik aus dem Film „Das Boot“ empfahl.
Das war die richtige Wahl!

Den Clip könnt ihr nun hier in voller Länge  ansehen.
Wir wünschen gute Unterhaltung!