Nachdem Philipp-Noel Richter den Anfang für KW Matrikel gemacht hat, kommt nun ein weiterer, sehr talentierter Student an die Reihe.

Dieses Mal möchte ich euch Tobias Tietchen aus dem 3.ten Semester vorstellen.

Mia:
Tobi, wie bist du denn auf die kunstschule wandsbek gekommen?
Tobias:
2007 habe ich mit meinem damaligen Kunstkurs meiner Schule die KW besichtigt und war sofort von der Atmosphäre und dem Angebot begeistert. Nach dem Abitur 2009 habe ich mich dann an mehreren Kunst- und Designschulen umgesehen und mich schließlich für die KW entschieden, wo ich dann Ende August glücklicherweise auch gleich im 2. Semester einsteigen konnte.

Mia:
Worin siehst du deinen Schwerpunkt?
Tobias:
Meinen Schwerpunkt sehe ich definitiv im Zeichnen bzw. Malen. Damit beschäftige ich mich außerhalb der KW unglaublich viel und damit kann ich mich noch am besten ausdrücken. Da ich meiner Meinung nach in meinen Arbeiten einen sehr eigenständigen Stil verfolge, hoffe ich dies auch in Zukunft auf meine digitalen Arbeiten übertragen zu können.

Mia:
Welche Materialien bevorzugst du?
Tobias:
Angefangen habe ich mit Markern und Finelinern. Jedoch habe ich schnell feststellen müssen, dass diese Arbeiten mir zwar sehr schnell und leicht von der Hand gehen, jedoch meiner Meinung nach viel weniger Ausdruck als Bilder mit Wasserfarben haben. Folglich bin ich also auf Zeichentusche umgestiegen.
Gelegentlich verirren sich aber auch mal Polychromos oder auch mal der Bleistift auf meine Papiere die ich in der Regel vorher mit Kaffee, Tee oder Wein einfärbe.
Jedoch sehe Ich Zeichentusche auf Aquarellpapier als meinen Schwerpunkt an.

Mia:
Woher nimmst du deine Inspiration und wie kommst du auf deine Motive?
Tobias:
Inspiration? Größtenteils gaube ich aus der Musik. Wenn ich eine neue Platte höre und Textpassagen oder Stimmungen sofort hängen bleiben, sitze ich meistens schon am Schreibtisch. Bei der  Motiv und Farbwahl beschränke ich mich, wenn ich ehrlich bin, auf oft den selben Sektor. Ich mag es Blüten, Blätter und antike Gegenstände mit symbolbehafteten Tieren oder ausdrucksstarken Gesichtern zu kombinieren. Ich finde diese „Welt“ weitaus tiefgründiger und romantischer als das was wir alltäglich so um uns haben. Generell mag ich es sehr bedeutungsschwanger und düster.

Mia:
Wohin soll es später beruflich für dich gehen?
Tobias:
Mein Traum wäre es als freier Illustrator Plattencover und T-Shirtdesigns zu entwerfen und zu sehen wie sich Leute Konzertposter mit meinen Bildern von der Wand kratzen 🙂
Aber auch im Corporate Design Bereich würde ich mich denke ich wohl fühlen.

Vielen Dank für deine Auskunft!

Mehr von Tobias findet ihr hier!

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Ebenso habt ihr am Freitag, den 06.08.2010 die Gelegenheit seine Werke in seiner ersten Vernissage in der Makrele, St.Pauli zu bestaunen. Eröffnung ist um 20.00 Uhr.