…Aber eigentlich verbirgt die Maske gar nichts, im Gegenteil, sie enthüllt etwas.

Sie ist ein Vergrößerungsglas zur Seele hin…
(Arianne Mnouchkine – Théâtre du soleil – Paris)

Masken erinnern an rituelle Tänze von Naturvölkern, an antikes Theater, an japanisches Nô-Theater, an Commedia dell´arte mit ihren Halbmasken. Die Maske verbirgt, verwandelt, schützt. Sie bietet die Möglichkeit andere Rollen und Ausdrucksformen zu verkörpern. Freies plastisches Gestalten verbunden mit phantasievollem, spielerischem Experimentieren mit Formen, Farben und Materialien sind das Wesentliche in diesem Workshop. Unter Leitung der Dozentin Anne Brömme entstanden viele verschiedene Charaktere, die am Tag der offenen Tür ausgestellt wurden.

Wie der Workshop bei den Studierenden ankam, erzählt uns Cheryll aus dem 4. Semester:

„Besonders Spaß hat das Modellieren des Tons gemacht, ich könnte mir vorstellen, das auch mal „privat“ zu machen.

Schwer war es durchzuhalten als die 10-12 Schichten Papmaché aufgelegt werden mussten. Da ging es wohl bei vielen an die Belastungsgrenze. Einfach hingengen war es auf eine gute Idee zu kommen, die meisten haben ja sofort losgelegt. Ich werde aber darauf achten, mich nächstes Jahr nicht wieder auf ein zu aufwändiges Projekt zu stürzen.“