“Die Kunst ist FREI, daher gibt es kein kundenorientiertes Briefing” sagt Markus Böhler, künstlerischer Leiter des Workshops “LEINWAND SUCHT FARBE zum kunst_machen” im Rahmen der Projektwoche 2009 an der kunstschule wandsbek.

Das Thema entsteht aus euch selbst – was ist eure innere Notwendigkeit KUNST zu machen? Schwierig aber machbar – und schon ging es los. Kommunikationsdesign greift häufig auf Einflüsse der bildenden Kunst oder Architektur zurück. So soll z.B auch das Handwerk der Malerei oder das Arbeiten mit ungewöhnlichen Materialien nicht zu kurz kommen und unsere Studierenden sich individuell ausprobieren.

Ausgehend von der Arbeit unterschiedlichster Künstler und Künstlerinnen, möchte dieser Workshop künstlerische Strategien neu beleuchten und für die eigene künstlerische Produktion nutzbar machen. Freies Arbeiten, künstlerische Prozesse mit Feedback und Kritik standen im Vordergrund. Im Laufe der Workshopwoche war die Kernarbeit der Schaffensprozess und nicht das Ziel, ein fertiges Kunstwerk zu erstellen. „Work in Progress“, stand im Vordergrund.

Nicht das Nachahmen- oder machen stand im Mittelpunkt, sondern das selbstständige, prozessorientierte Arbeiten an und für sich. Keine kundenorientierte Briefings sondern künstlerisches Arbeiten aus Leidenschaft und innerer Notwendigkeit. Wie intensiviere und öffne ich meine Arbeit? Die Arbeiten im Rahmen des Workshops konnten in allen künstlerischen Medien umgesetzt werden. Von experimenteller Illustration, Malerei, Objekt, Installation, alles ist möglich. Der Workshop richtete sich an Studierende mit stark künstlerischem Interesse und Ausrichtung.

20 Studierende, semesterübergreifend aus Semester 2 bis Semester 5 nahmen teil, hier sehen wir fertige und unfertige Ergebnisse, denn der Weg ist das Ziel.