Parkour ist schon lang keine Randgruppensportart mehr, sondern erfreut sich bei diversen Internetvideoplattformen schon längst größter Beliebtheit. Ursprünglich von David Belle begründet nimmt der Parkour-Sprinter den kürzesten Weg von A nach B, über Mauern, durch Gärten, über Geländer und Brücken. Wie das aussieht, haben für uns Catharina, Miriam und Julia mit der Kamera festgehalten, geschnitten und in eine Rahmenhandlung mit Animation verpackt.

 

Obwohl die Drei recht sportlich sind, überließen sie die akrobatischen Sprünge lieber durchtrainierten Parkourläufern und rückten diese ins rechte Licht. Gefilmt wurde an insgesamt 4 Drehtagen in Planten un Blomen, der Speicherstadt, auf den Magellanterassen, dem Dammtorbahnhof und – man mag es kaum glauben – im Gefängnis. Viele Telefonate mit Behörden mussten hierfür getätigt werden, bis schließlich eine Drehgenehmigung in der leerstehenden Vollzugsanstalt zustande kam.  Was stellt man denn nun mit den tristen Wänden im Gefängnis an? Richtig, man nimmt einen schwarzen Filzstift und los gehts… Um das passende Geräusch eines quitschenden Eddings unter das Bildmaterial zu legen, wurde kurzerhand auf einer alten CD-Hülle solange herumgemalt, bis die Audiospur saß.