„Die schlimmste weibliche Problemzone heißt Mann“ schreibt Idiko von Kürthy in seinem Buch Mondscheintarif. Diesen Roman nahmen sich Petra Hinze und Alena Doell als Vorbild für ihr gleichnamiges Filmprojekt im dritten Semester. „Ja genau so sind wir Frauen doch“ tönte es bereits bei der Premiere am Donnerstag, den 19.3.2009 aus der Menge der Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Kurzfilm – oder sollte man besser sagen Trailer? – thematisiert auf eine humoristische Art und Weise Hoffen und Leiden einer Frau beim Warten auf den Anruf ihres Traummannes.

„Ich habe das Ganze mal als Theaterstück mit einer einzigen Schauspielerin gesehen, genau so etwas wollten wir auch machen“ erzählt uns Alena Doell. Dass es auch einen Kinofilm zu dem Buch gab, fanden die beiden erst später heraus und sahen sich den Trailer im Internet an –  „naja so gut war der nicht“ urteilten sie und ließen sich in ihrer Arbeit davon nicht beeinflussen. Gedreht wurde insgesamt ein Wochenende. Freitag aufbauen, vorbereiten, Kamera und Licht testen. Samstag nur Filmen und Sonntag die letzten Szenen und die Audioaufnahme des Textes. Es gab ein ziemliches Durcheinander und zu allem Unglück ist bei einer Szene das Bett zusammen gekracht, somit wurde die Produktion dann doch teurer als erwartet. Die größte Schwierigkeit lag in der Organisation, da das Team mit zwei Leuten ja relativ dünn besetzt war, zumal Alena ja noch vor der Kamera stand und somit Kamera und Licht voll und ganz bei Petra lagen. Natürlich wurde nach jeder Szene ein gemeinsames Fazit gezogen und eventuelle Verbesserungen zusammen besprochen. Es hat ja letztendlich auch alles super funktioniert und zu einem passablen Ergebnis geführt, auch Filmdozent Klaus Möller lobte die gelungene Schnitttechnik.