Die Studentin des Monats Februar ist Johanna Schümann, sie ist gerade im siebten Semester und arbeitet an ihrer Abschlussarbeit. Außerdem ist sie für die kunstschule wandsbek als „Hausmeisterin“ tätig.

Hallo Johanna,
du bist nicht nur Studierende, sondern auch Hausmeisterin an der kunstschule wandsbek. Wie kam es denn dazu? Macht dir der Job Spaß?

An den Job der Facility Managerin bin ich über einen Freund gekommen, da habe ich mich schlichtweg beworben. Für einen Studenten der kw gibt es keinen besseren Nebenjob und wie überall, gibt es gute und schlechte Seiten, aber im Allgemeinen hat es mir viel Spaß gebracht.

Du bist ja im siebten Semester, also kurz vor deinem Abschluss an der kw! Wie fühlt man sich denn so als Studenten-Greis?
Super! Ich darf mir jetzt auch schon meine Frühstücksbrote alleine schmieren… 😀
Es fühlt sich richtig gut an. Ich glaube jeder, der es bis hierhin geschafft hat, und dann noch die Prüfung besteht, darf ein bisschen stolz auf sich sein.

Ich bin ja ziemlich neugierig. Magst du mir verraten, was das Thema deiner Abschluss-Arbeit ist ?
Ich mache ein Corporate Design in Kombination mit einem Webauftritt. Ein neues, innovatives Projekt… aber mehr wird nicht verraten!

Wie sieht denn der Alltag eines Studierenden aus, der nun nicht mehr täglich in die kw kommen „muss“?
Am Anfang ist es recht locker und man nutzt die Zeit sinnvoll, um Kaffee zu trinken und sich mit Freunden
zu treffen 😉 . Mittlerweile ist es schon recht stressig, da es ja auch nicht mehr lange bis zur Prüfung ist.

Welches, würdest du im Rückblick sagen, ist das beste Semester gewesen?
Ein bestes Semester gibt es bei mir eigentlich nicht. In jedem Semester gab es interessante und weniger interessante Fächer. Mir gefielen z.B. Editorialdesign oder natürlich Fotografie sehr gut.

Themawechsel! Was ist das Verrückteste, was du je getan hast?
Eine Taxifahrt in Ägypten.

Ich bin nicht nur neugierig, sondern auch ein bisschen fies. Was ist denn deine schlechteste Angewohnheit?
Perfektionismus! Und manchmal bin ich etwas zu geplant.

Wie ist es für dich, bald die kw hinter dir zu lassen? Freust du dich auf das, was kommt? Was kommt denn überhaupt?
Ich freue mich auf jeden Fall. Es ist Zeit für Neues. Bei mir kommt erst einmal ein Praktikum. Und wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich wohl im September nach Wolverhampton gehen, um dort meinen Master of Arts zu absolvieren.

Wenn du eine kurze, sehr knackige, Bilanz über die kw ziehen müsstest – wie würde die aussehen?
Entspannte, freundschaftliche Atmosphäre, bei der es leicht fällt, seine Kreativität auszuleben.

Im Laufe der Jahre hast du sicherlich einiges ausprobiert und kennen gelernt. Wo bist du hängen geblieben? Was zeichnet den Stil deiner Arbeiten aus?
Corporate Design macht mir sehr viel Spaß, ich weiß aber noch nicht 100%ig in welche Richtung es später gehen wird. Was einen Stil angeht… mmhh, den sollte man haben!

Was wirst du hier besonders vermissen?
Dass man mit den Leuten aus seinem Semester bei einem Kaffee in der Schule zusammen sitzt und verrückte
Ideen ausbrütet. Doch generell freue ich mich sehr viel mehr auf das Neue!

Und was gar nicht?
Geschirr abwaschen wird mir richtig fehlen …

Zu guter Letzt: Was möchtest du unbedingt loswerden? Ein Geheimnis vielleicht? Ein Geständnis? Ich sagte es ja schon einmal: Über Leichen im Keller freuen wir uns immer 😉
Keine Leichen. Nur ein Fahrrad.
Genießt eure Studentenzeit – sie ist einmalig – und immer positiv in die Zukunft schauen!

Das Interview wurde von Meta.tag geführt.